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Milliardenmarkt Marihuana Das große Geschäft mit dem Kiffen

In den USA wächst die Marihuana-Industrie rasant. Das Potenzial ist enorm, immer mehr Bundesstaaten legalisieren die Droge zu medizinischen Zwecken. Die Rede ist vom „nächsten Goldrausch“.
24.08.2014 - 11:15 Uhr Kommentieren
Kiffen wird salonfähig: In den USA wird die Droge Marihuana zunehmend legalisiert. Quelle: dpa

Kiffen wird salonfähig: In den USA wird die Droge Marihuana zunehmend legalisiert.

(Foto: dpa)

New York. Rap-Superstar Snoop Dogg behauptet, er habe sogar schon Marihuana im Weißen Haus geraucht. Ob das stimmt oder nicht: Dass der Präsident ihn überhaupt einlädt, zeigt, wie salonfähig die Droge in Amerika inzwischen ist. Snoop ist bekennender Dauerkiffer, seinen Durchbruch hatte er einst auf dem Blockbuster-Album „The Chronic“ von Rapmogul Dr. Dre. „Chronic“ ist Straßenslang und steht für den besten Stoff, den man auf dem Markt kaufen kann.

Heute sind die beiden Ex-Gangsterrapper erfolgreiche Unternehmer, und Snoop setzt weiter auf die Droge. Er arbeitet mit dem florierenden Start-Up Grenco Science aus Kalifornien zusammen. Die Firma verkauft Cannabis-E-Zigaretten, sogenannte „Vaporizer“.

Das Unternehmen steht stellvertretend für eine boomende Branche, die neben Dealern und Althippies auch immer mehr Entrepeneure, Tech-Nerds und Wagniskapitalisten anzieht. Auch Profi-Anleger haben längst Wind bekommen.

Möglich macht es die zunehmende Legalisierung der Droge in den USA. Mittlerweile ist sie in 23 Staaten erlaubt. Zwar überwiegend zu medizinischen Zwecken, doch hier entsteht ein Milliardenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial. „Der Umsatz dürfte alleine in diesem Jahr um 63,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar anziehen“, sagt David Yang vom New Yorker Analysehaus IBISWorld. Studien prognostizieren, dass der Markt bis 2018 auf 10 Milliarden Dollar zulegen wird.

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