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Mischkonzern General Electric enttäuscht mit vorsichtigem Ausblick für 2019

Der Konzern General Electric steckt mitten im Umbau. Erst ab 2020 erwartet er wieder eine Besserung der Geschäfte. 2019 werde ein Jahr des Neustarts.
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Zu den Prioritäten gehörten der Schuldenabbau und die Sanierung der Industriesparte, vor allem des gebeutelten Kraftwerksgeschäfts. Quelle: Reuters
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Zu den Prioritäten gehörten der Schuldenabbau und die Sanierung der Industriesparte, vor allem des gebeutelten Kraftwerksgeschäfts.

(Foto: Reuters)

Boston Der mitten im Umbau steckende US-Konzern General Electric erwartet erst ab dem Jahr 2020 eine Besserung der Geschäfte. 2019 werde ein Jahr des Neustarts, sagte Konzernchef Larry Culp am Donnerstag.

„Die Herausforderungen im Jahr 2019 sind komplex, aber klar.“ Zu den Prioritäten gehörten der Schuldenabbau und die Sanierung der Industriesparte, vor allem des gebeutelten Kraftwerksgeschäfts, bekräftigte er. Den bereinigten Gewinn je Aktie sieht GE im laufenden Jahr zwischen 0,50 und 0,60 Dollar und liegt damit unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit rund 0,70 Dollar rechnen.

Die Jahre 2020 und 2021 dürften eine spürbare Besserung bringen. Dann werde das Industriegeschäft wieder einen positiven bereinigten Cashflow aufweisen.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Siemens-Rivale die Anleger mit der Ankündigung enttäuscht, dass das Industriegeschäft in diesem Jahr wohl einen Mittelabfluss verbuchen wird. Am Donnerstag bezifferte GE den Umfang mit bis zu zwei Milliarden Dollar.

Konzernchef Culp krempelt den schlingernden Traditionskonzern seit dem Sommer vergangenen Jahres um – er trennt sich von Randbereichen und konzentriert sich verstärkt auf das angestammte Industriegeschäft. Für 21,4 Milliarden Dollar wird etwa das Biopharmageschäft an die US-Firma Danaher verkauft. Das Geld soll zum Abbau des Schuldenbergs von 121 Milliarden Dollar (Ende Dezember) dienen, der Deal soll bis zum vierten Quartal 2019 in trockenen Tüchern sein. Die Kosten für die Restrukturierung schätzt GE in diesem Jahr auf 2,4 bis 2,7 Milliarden Euro.

Der vorsichtige Ausblick kam an der Börse nicht gut an: Die Aktien lagen vorbörslich ein Prozent im Minus.

  • rtr
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