Mitsubishi Kunden kehren Autobauer nach Test-Skandal den Rücken
Der Skandal des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors um manipulierte Verbrauchswerte bei Kleinstwagen reicht bis 1991 zurück.
Tokio Angesichts des Skandals um manipulierte Tests zum Spritverbrauch kehren immer mehr Kunden Mitsubishi den Rücken. Auf dem Heimatmarkt Japan hätten sich die Aufträge seit Bekanntwerden der Affäre vor einer Woche halbiert, teilte der Auto-Hersteller am Mittwoch mit. Das gelte sowohl für die im Fokus stehenden Kleinwagen als auch für andere Modelle, sagte Vorstandsmitglied Tetsuro Aikawa. Möglicherweise werde sich der Konzern an seine Geldgeber wenden, zu denen auch andere Firmen der Mitsubishi-Gruppe gehören. Die Finanzlage sei aber solide, weshalb dies im Moment nicht nötig sei.
Gleichwohl wagt Mitsubishi derzeit keine Geschäftsprognose. Der sonst übliche Ausblick auf das laufende Jahr soll nachgereicht werden, wenn die Folgen der Affäre abzusehen sind. Die regelwidrigen Messmethoden setzen Japans sechstgrößtem Autobauer wegen drohender Schadenersatzzahlungen und Strafen zu. Der Börsenwert des Konzerns hat sich zuletzt halbiert.
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