Möglicher EU-Austritt Deutsche Firmen zögern mit Investitionen bei Briten

Die Debatte um einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens könnte negative wirtschaftliche Folgen für das Land haben. Deutsche Unternehmen könnten sich laut DIHK mit Investitionen auf der Insel zurückhalten.
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Der DIHK befürchtet, dass die Unsicherheit über die EU-Zukunft Großbritanniens der europäischen Wirtschaft schaden zufügen kann. Quelle: dpa

Der DIHK befürchtet, dass die Unsicherheit über die EU-Zukunft Großbritanniens der europäischen Wirtschaft schaden zufügen kann.

(Foto: dpa)

BerlinDie deutsche Wirtschaft könnte sich wegen eines möglichen EU-Austritts mit Investitionen in Großbritannien zurückhalten. „Die Unternehmen werden mit neuen Investitionen zögern", sagte der Chefvolkswirt des Deutschland Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Alexander Schumann, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Kapital ist ein scheues Reh. Da müssen die Briten wirklich aufpassen. Die schneiden sich ins eigene Fleisch."

Der britische Premierminister David Cameron hat die Debatte über einen Austritt seines Landes aus der EU angeheizt. In einer „Europa-Rede" kündigte der konservative Politiker ein Referendum darüber an, dass aber nicht vor 2015 stattfinden soll.

Der DIHK befürchtet, dass die Unsicherheit über die EU-Zukunft Großbritanniens der europäischen Wirtschaft schaden zufügen kann. „Wir nehmen das sehr ernst. Voriges Jahr hatten wir die Grexit-Debatte, die den Unternehmen noch in den Knochen steckt", sagte Schumann in Anspielung auf die Diskussion um einen Abschied Griechenlands aus der Euro-Zone. „Und jetzt droht eine lange Brexit-Debatte."

  • rtr
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4 Kommentare zu "Möglicher EU-Austritt: Deutsche Firmen zögern mit Investitionen bei Briten"

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  • @byebyebritain
    Mit einem Austritt würde für GB vieles besser werde. Die Briten wären dann nicht mehr auf den verdeih und verderb auf den Subventiontropfer der EU angewiesen und könnten enldich mal richtig Martwirtschaft betreiben.
    Der Energiesektor könnte sich zur marktwirtschaftlichen Kernkraft hin entwicklen und endlich von er unwirtschaftlchen und kostentreibenden Windmühlentechnik wegkommen. Mehr Industrie und damit gut bezahlte Arbeitsplätze können dadurch entstehen und die Agrasubventionen der EU können der Vergangenheit angehören.
    Liebe selbständig frei als gefangen in einer ökosozialistischen EU-Ideologie!

  • Sie sind also für Zensur und glauben, dass ein Austritt von GB keine Konsequenzen für die Insel hat? Interessant? Wo leben Sie? Hinterm Mond?
    Das einzige richtige in ihrem Kommentar ist die Tatsache, dass GB kein Euro besitzt.

  • Also so ein Schwachsinn!
    Die Investionsentscheidung eines Unternehmens hängt jetzt nicht davon ab, was UK gegenüber der EU hält!
    Die Birten haben immer ihre eigene Währung gehabt und waren nie ein vollständiges Zwangsmitglied der EU!
    Bitte solche stimmungsmachenden und realitätsfremden Artikel nicht mehr schreiben!
    Danke!

  • In der Schlagzeile wird die persönliche Meinung von Herrn Schumann, welche ursprünglich in Konjunktiv formuliert ist, als Tatsache dargestellt. Meinungsmache.
    Genug deutsche Unternehmen investieren gerne in der China, Brasilien, Tschechien, Schweiz,... obwohl sie nicht in der EU sind.
    Bildungs- und Lohnniveau, Infrastruktur, Bürokratie, Märkte vor Ort, sozialer Friede - solche Kriterien sind bei allfälligen Investitionen entscheidend, aber sicher nicht die EU-Mitgleidschaft.

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