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Mongolei Deutsche Firmen stehen vor Milliardenaufträgen

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Der Rohstoffabbau hat gerade erst begonnen

Die Mongolei gehört zu den zehn Ländern mit den reichsten Bodenschätzen. Und der Abbau der Rohstoffe hat gerade erst begonnen. Der Mongolia Mining Report prognostiziert für die kommenden Jahre einen starken Anstieg der Produktion von Gold, Kupfer und Kohle. Auf diese Weise soll der Bergbausektor von 2,6 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf 11,5 Milliarden Dollar im Jahr 2015 wachsen.   

Möglich macht diesen Anstieg auch ein laut Experten in den vergangenen Jahren deutlich verbessertes wirtschaftliches Umfeld. Die Marktwirtschaft habe heute „eine solide Grundlage“ in der Mongolei, sagte Ministerpräsident Sukhbaatar Batbold. Mehr als 80 Prozent der Wirtschaftsleistung stammt aus dem Privatsektor. „Das ist eine unumkehrbare Entwicklung“, sagte Batbold. 

Im Bergbausektor wolle das Land jedoch „nicht nur ein Rohstoffexporteur sein“, sagte Batbold. „Wir haben die Rohstoffe, Deutschland hat die Technologie und gutes Know-how. Wenn wir das miteinander verbinden, haben beide Länder etwas davon.“ 

Bisher haben andere Unternehmen die Nase vorn. So gehört die riesige Lagerstätte Oyu Tolgoi im Süden des Landes zu 66 Prozent gehört dem Bergbaukonzern Ivanhoe mit Sitz in Vancouver, an dem Rio Tinto (London) zu 49 Prozent beteiligt ist. Die Unternehmen haben bereits 2,6 Milliarden US-Dollar investiert, die Mine ist zur Hälfte erschlossen.

  • dah
  • dpa
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