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Monsanto Sojabohnen helfen US-Saatgutkonzern

Bayer will den Saatguthersteller Monsanto bis Ende des Jahres übernehmen. Die US-Amerikaner haben nun die Erwartungen der Analysten übertroffen. Vor allem das Geschäft mit Sojabohnen lief besser als erwartet.
28.06.2017 - 17:30 Uhr Kommentieren
Der Monsanto-Chef blickt auf ein gutes zweites Quartal. Quelle: Reuters
Hugh Grant

Der Monsanto-Chef blickt auf ein gutes zweites Quartal.

(Foto: Reuters)

New York Vor der Übernahme durch Bayer gibt es gute Nachrichten vom US-amerikanischen Saatgut- und Pflanzenschutzmittelkonzern Monsanto. Das Ergebnis fiel vor allem dank höherer Umsätze mit Sojabohnen besser aus als erwartet.

Der Umsatz von Saatgut für Sojabohnen ist im zweiten Quartal um fast ein Drittel auf knapp 900 Millionen Dollar gestiegen. Schlechter lief es dagegen beim Mais. Insgesamt ist der Umsatz um ein Prozent auf 4,23 Milliarden Dollar gestiegen. Der Nettogewinn kletterte um 18 Prozent auf 843 Millionen Euro. Die Unternehmensführung hält auch an den Zielen für das laufende Jahr fest.

Grundsätzlich ist das zweite Quartal für Monsanto ein starkes Quartal: In diesen Monaten beginnen die Bauer auf der Nordhalbkugel auszusäen, während sich die Farmer im Süden für die nächste Saison eindecken.

Schon im ersten Quartal hatte es Anzeichen gegeben, dass es wieder einen Aufschwung gibt. Nachdem die Preise für landwirtschaftliche Produkte jahrelang am Boden lagen und die Bauern sich mit Investitionen zurückhielten, nehmen sie nun offensichtlich wieder mehr Geld in die Hand.

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    „Ich bin sehr zufrieden damit, was unsere Teams dieses Jahr erreicht haben, indem sie bedeutenden Fortschritt gemacht haben, sowohl darin das Geschäft zu liefern als auch darin, an dem Abschluss des Abkommens mit Bayer zu arbeiten“, sagte Hugh Grant, der Vorstandsvorsitzende von Monsanto.

    In Leverkusen beobachtet man die Entwicklungen bei Monsanto mit Interesse. Bayer will den Saatguthersteller schließlich bis Ende des Jahres für 66 Milliarden Dollar übernehmen. In Vorbereitung auf die Übernahme hat Monsanto bereits einige kartellrechtliche Bedenken aus dem Weg geräumt. So verkauften die Amerikaner etwa für 83 Millionen Dollar Latitude, ein Pilzvernichtungsmittel für Getreide.

    Ärger droht Monsanto dagegen in Kalifornien mit dem Unkrautvernichter Glyphosat. Ab Juli kommt das Mittel in dem US-Bundesstaat auf die Liste der krebserregenden Chemikalien. Damit könnte Monsanto gezwungen werden, Warnhinweise auf die Packungen zu kleben.

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