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Motorenbauer MAN Energy Solutions streicht Tausende Stellen

Die Volkswagen-Tochter will wegen der Coronakrise 450 Millionen Euro einsparen. 4000 Jobs stehen zur Disposition.
22.07.2020 - 17:42 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen hat angekündigt, in Folge der Coronakrise 3000 Jobs in Deutschland und 950 im Ausland abbauen zu wollen. Quelle: dpa
MAN Energy Solutions

Das Unternehmen hat angekündigt, in Folge der Coronakrise 3000 Jobs in Deutschland und 950 im Ausland abbauen zu wollen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Nachdem infolge der globalen Corona-Pandemie zahlreiche Kreuzfahrten abgesagt worden sind, schlägt die Krise zunehmend auch auf die Zulieferbranchen durch: So gab der Motoren- und Turbomaschinenhersteller MAN Energy Solutions den Start eines umfangreichen Sparprogramms bekannt, mit dem sich die Volkswagen-Tochter auf eine „längere Zeit stagnierender Umsätze“ vorbereite, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Vorstandschef Uwe Lauber erklärte, der Konzern müsse sich „auf ein längerfristig schwieriges Umfeld“ einstellen. „Wichtige Geschäftsfelder des Unternehmens wie das Kreuzfahrtgeschäft sind unmittelbar von den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19 Pandemie betroffen.“ MAN Energy Solutions rechne erst 2023 mit einer Erholung auf das Vorkrisenniveau, so der Manager.

Im Rahmen des nun angekündigten Programms will der Konzern seine Kosten um 450 Millionen Euro senken. Im Fokus des Programms stünde vor allem die Anpassung des Produktionsnetzwerks. So soll die Dampfturbinenfertigung am Standort in Hamburg eingestellt werden. Zudem prüft der Vorstand eine Verlagerung der Fertigung in Berlin an andere Standorte sowie Kostensenkungen bei Material, Gruppenfunktionen und Forschung und Entwicklung.

Insgesamt will Lauber durch die Restrukturierung in Deutschland 3000 Stellen einsparen. Weitere 950 Arbeitsplätze sollen im Ausland wegfallen. Dabei soll der Abbau nach Möglichkeit sozial verträglich erfolgen. Allerdings schließt MAN Energy Solutions auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus.

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    Entsprechende Gespräche habe der Vorstand bereits mit dem Betriebsrat aufgenommen, hieß es in der Mitteilung. „Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf unsere Zielmärkte machen ein schnelles Handeln erforderlich“, sagte Personalvorstand Martin Rosik. „Unternehmen und Arbeitnehmervertretung stehen daher unter hohem Druck bei den Verhandlungen.“

    Vorstandschef Lauber gibt sich jedoch zuversichtlich. „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren gegen negative Markteinflüsse angekämpft und mit den eingeleiteten Maßnahmen unsere Umsatzziele erreicht und sogar übertroffen.“ Mit Blick auf den Ertrag sei das Unternehmen aber noch nicht am Ziel.

    Mehr: VW-Tochter MAN plant „signifikanten Stellenabbau“

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