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Motorradbauer Harley-Davidson erleidet Gewinneinbruch wegen Zollstreit

Der Handelsstreit der USA mit China und Europa setzt dem Motorradbauer zu. Der Gewinn von Harley-Davidson ist um fast 20 Prozent eingebrochen.
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Im Heimatmarkt steht der traditionsreiche Hersteller wegen Produktionsverlagerungen ins Ausland schon länger im Kreuzfeuer der Kritik von Präsident Donald Trump, der im vergangenen Jahr sogar Boykottaufrufe seiner Anhänger unterstützt hatte. Quelle: AFP
Motorräder von Harley-Davidson

Im Heimatmarkt steht der traditionsreiche Hersteller wegen Produktionsverlagerungen ins Ausland schon länger im Kreuzfeuer der Kritik von Präsident Donald Trump, der im vergangenen Jahr sogar Boykottaufrufe seiner Anhänger unterstützt hatte.

(Foto: AFP)

Milwaukee Der Zollstreit der USA mit internationalen Handelspartnern wie China und der EU setzt dem Motorradbauer Harley-Davidson weiter stark zu. Im zweiten Quartal brach der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast 20 Prozent auf 195,6 Millionen Dollar (175 Millionen Euro) ein, wie Harley-Davidson am Dienstag in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin mitteilte. Die Erlöse fielen um sechs Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar.

Diesmal enttäuschte auch das Geschäft im Ausland, mit dem Harley-Davidson den schwachen US-Absatz in den Vorquartalen noch ganz gut hatte abfedern können. Im Heimatmarkt steht der traditionsreiche Hersteller wegen Produktionsverlagerungen ins Ausland schon länger im Kreuzfeuer der Kritik von Präsident Donald Trump, der im vergangenen Jahr sogar Boykottaufrufe seiner Anhänger unterstützt hatte.

Angesichts erhöhter Kosten durch Zölle und schwacher Nachfrage senkte Harley-Davidson die Absatz- und Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Immerhin einen Lichtblick lieferte der Quartalsbericht: Das Unternehmen teilte mit, eine Genehmigung der EU erhalten zu haben, Motorräder künftig von Thailand nach Europa zu liefern, um so die hohen Zölle auf US-Güter zu umgehen. Allerdings habe dies deutlich länger als erwartet gedauert.

Mehr: Rezession? Nicht mit den USA. Gegen alle Prognosen bleibt die US-Wirtschaft unter Dampf. Zum Problem könnte ausgerechnet der Verursacher werden: Donald Trump.

  • dpa
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