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Mutterkonzern ACS Spanier bauen Anteil an Hochtief aus

Der spanische Mutterkonzern des deutschen Baukonzerns Hochtief, ACS, hat seinen Anteil an dem Essener Unternehmen leicht ausgebaut. ACS hat aus Kostengründen bereits etliche Töchterunternehmen von Hochtief verkauft.
09.10.2014 - 12:35 Uhr Kommentieren
ACS hält nun 60,66 Prozent der Stimmrechtsanteile an Hochtief. Quelle: dpa

ACS hält nun 60,66 Prozent der Stimmrechtsanteile an Hochtief.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der spanische Hochtief-Mutterkonzern ACS hat seinen Anteil an seiner deutschen Tochter leicht ausgebaut. ACS halte 60,66 Prozent der Stimmrechtsanteile, teilte Hochtief am Donnerstag mit. Zuvor seien es knapp 60 Prozent gewesen, sagte ein Sprecher.

Hochtief betonte zugleich, ACS habe sich nicht Zugriff auf über 75 Prozent der Stimmrechte gesichert. Eine am Morgen veröffentlichte Pflichtmitteilung der spanischen Konzernmutter zur Verteilung der Hochtief-Stimmrechte innerhalb der ACS-Gruppe könne anders interpretiert werden, doch werde sich der ACS-Anteil an Hochtief dadurch nicht verändern, stellte Hochtief klar.

ACS könnte den Hochtief-Anteil aber auch durch Zukäufe erhöhen oder durch ein Anfang Oktober angekündigten Aktienrückkauf durch Hochtief. Der Essener Konzern will bis Ende 2015 bis zu 6,92 Millionen eigene Anteilsscheine zurückkaufen.

Das entspricht zehn Prozent des Grundkapitals. Zieht Hochtief die eingesammelten Aktien ein, steigt der ACS-Anteil an den Essenern weiter. Er könnte dann theoretisch von knapp 61 Prozent auf rund 66 Prozent klettern.

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    ACS hatte den Griff um Hochtief zuletzt weiter verstärkt. Seit Anfang Oktober sitzt mit dem 71-jährigen Pedro Lopez Jimenez ein ACS-Vertreter an der Spitze des Hochtief-Aufsichtsrats. Im November 2012 hatte bereits der von ACS entsandte Marcelino Fernández Verdes auf dem Hochtief-Chefsessel Platz genommen. Er will Hochtief auf Profit trimmen und auf das Kerngeschäft konzentrieren.

    Dazu hat er bereits zahlreiche Töchter der Essener verkauft. Zudem hatte Verdes die Dividende erhöht, Hochtief hatte unter seiner Regie bereits einmal eigene Aktien gekauft und diese dann eingezogen. ACS hatte auch dadurch schon den Anteil aufstocken können.

    • rtr
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