Nach 25-Milliarden-Euro-Gewinn Nestlé will Wachstumstempo halten

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat seinen Gewinn 2010 nur dank des Verkaufs des Augenheilmittel-Herstellers Alcon gesteigert. Für das Jahr 2011 sieht sich das Unternehmen gut gerüstet - trotz Unwägbarkeiten.
Update: 17.02.2011 - 10:48 Uhr Kommentieren
Zürich/Vevey

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestle sieht sich dank der starken Nachfrage aus den Schwellenländern auf einem ungebremsten Wachstumskurs. "Wir starten mit anhaltender Dynamik ins Jahr 2011 und sind gut aufgestellt, um kommenden Unwägbarkeiten, inklusive schwankender Rohstoffpreise, entgegenzutreten", gab sich Konzernchef Paul Bulcke am Donnerstag zuversichtlich. 2011 solle der um Wechselkurse und Zukäufe bereinigte Umsatzzuwachs bei fünf bis sechs Prozent liegen, nach einem Plus von 6,2 Prozent im vergangenen Jahr.

Zuvor hatten sich bereits die Konkurrenten Danone und Unilever optimistisch geäußert, steigende Kosten an die Konsumenten weitergeben zu können.

Aufgrund des Verkaufs des Augenheilmittel-Herstellers Alcon an den Pharmakonzern Novartis konnte Nestle 2010 den Reingewinn auf 34,2 Milliarden Franken (26,3 Milliarden Euro) mehr als verdreifachen. Analysten hatten im Durchschnitt allerdings mit einem Überschuss von 35,7 Milliarden Franken gerechnet. Ohne die zusätzlichen Einnahmen aus dem Verkauf wäre der Gewinn um eine halbe Milliarde Franken auf neun Milliarden Franken gesunken.

Nestle-Titel konnten an der leicht schwächeren Börse in der ersten Handelsstunde gut anderthalb Prozent zulegen.

Insbesondere der Ausblick flöße den Anlegern Vertrauen ein, hieß es von Händler-Seite.

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