Nach Boomjahr 2011 Umsatz im Handwerk wieder rückläufig

Das deutsche Handwerk hat im vergangenen Jahr wieder weniger verdient. Nach dem Boomjahr 2011 sind die Umsätze so stark zurückgegangen wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr.
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Nahezu unverändert blieb der Umsatz bei den Handwerken für den privaten Bedarf. Quelle: dpa

Nahezu unverändert blieb der Umsatz bei den Handwerken für den privaten Bedarf.

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FrankfurtDas deutsche Handwerk hat nach dem Erfolgsjahr 2011 im vergangenen Jahr Federn gelassen. Die Umsätze gingen 2012 um 3,4 Prozent zurück und damit so stark wie seit dem Krisenjahr 2009 (minus 4,8 Prozent) nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten blieb allerdings konstant. 2011 waren die Umsätze noch um 7,1 Prozent gestiegen.

Den stärksten Umsatzrückgang musste 2012 mit 4,7 Prozent das Kraftfahrzeuggewerbe hinnehmen. Nahezu unverändert blieb der Umsatz hingegen bei den Handwerken für den privaten Bedarf, zu denen Friseure oder Steinmetze gehören (minus 0,2 Prozent). Gleichzeitig war in diesem Sektor wie im Vorjahr der stärkste Rückgang von Beschäftigten zu verzeichnen (minus 2,5). Hingegen beschäftigten die industrienahen Handwerke, zu denen beispielsweise Metallbauer zählen, 1,4 Prozent mehr Mitarbeiter.

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