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Nach Ende der Sanktionen Volkswagen kehrt auf iranischen Markt zurück

17 Jahre war Volkswagen nicht auf dem iranischen Markt vertreten – nun kehren die Wolfsburger zurück. VW habe bereits einen Vertrag geschlossen, der den Import regelt. Der Verkauf soll im August im Raum Teheran starten.
04.07.2017 Update: 04.07.2017 - 14:39 Uhr Kommentieren
Der Vertrag soll den Import der Modelle Passat und Tiguan beinhalten. Quelle: dpa
VW zurück im Iran

Der Vertrag soll den Import der Modelle Passat und Tiguan beinhalten.

(Foto: dpa)

Wolfsburg Neustart für Volkswagen nach dem Ende der Sanktionen im Iran: Nach über 17 Jahren kehrt die Marke Volkswagen ab August auf den iranischen Markt zurück. Mit dem lokalen Partner Mammut Khodro sei ein Vertrag geschlossen worden, der zunächst den Import der Modelle Tiguan und Passat vorsehe, teilte Volkswagen am Dienstag in Wolfsburg mit. Das 1995 gegründete iranische Unternehmen ist bereits Importeur für Scania. Zunächst sollen die Autos über acht Händlerbetriebe mit dem Schwerpunkt im Raum Teheran verkauft werden. Mittel- bis langfristig erwartet die iranische Regierung einen Gesamtmarkt von drei Millionen Neuzulassungen im Jahr.

Eine eigene Produktion im Iran sei nicht geplant, sagte ein VW-Sprecher. Ziel sei es, „signifikante Stückzahlen“ zu erreichen, Details zu den geplanten Absatzzahlen wurden nicht genannt. VW will den Angaben zufolge die Marke neu im Iran etablieren – die schon in den 1950er Jahren mit dem Käfer im Straßenbild präsent gewesen sei. In den 1990er Jahren schließlich war es der VW Gol. Im Jahr 2000 zog sich Volkswagen aus dem Iran zurück.

VW steht mit der Rückkehr in den Iran nicht allein: Der französische Autobauer PSA mit den Marken Peugeot und Citroën sowie Renault gehörten zu den ersten Herstellern, die nach dem Fall der Sanktionen ihr Geschäft dort forcierten. Auch angesichts des nachlassenden Wachstums in China müssen die Hersteller ohnehin neue Märkte erschließen. Ursprünglich hatte Chinas Regierung zudem geplant, schon von 2018 an eine strenge Produktionsquote für Autos mit alternativen Antrieben einzuführen.

Das sind die Bestseller von VW
Platz 10: VW Up - 158.795 verkaufte Fahrzeuge
1 von 10

Trotz gesunkener Verkaufszahlen reicht es noch für Platz zehn: Der Kleinstwagen von VW überzeugt mit pfiffigen Lösungen auf engstem Raum. Agilität in der City und geringe Kosten, damit kann der Zweitürer ebenso punkten.

Quelle: VW Konzernbericht 2017

(Foto: vw)
Platz 9: VW Gol – 203.148 verkaufte Fahrzeuge
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Der Kleinwagen wird speziell für den lateinamerikanischen Markt gebaut und ist dort eines der erfolgreichsten Autos überhaupt. 2017 konnte Volkswagen den Absatz deutlich steigern.

(Foto: picture alliance/dpa)
Platz 8: VW Santana - 293.313 verkaufte Fahrzeuge
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Auch die dritte Generation ist ein echter Verkaufserfolg. In Deutschland führte das damals noch sehr kantige Modell eher ein Langweiler-Schattendasein, machte aber international Karriere: 2013 wurde ein komplett neu entwickelter Santana speziell für den chinesischen Markt vorgestellt.

(Foto: AFP)
Platz 7: VW Bora - 334.900 verkaufte Fahrzeuge
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Dass der Name der fünftürigen Limousine zwischen Golf- und Passat-Größe überhaupt noch geführt wird, ist der Bedeutung des chinesischen Automarktes zu verdanken, der für die Wolfsburger so unglaublich wichtig geworden ist. Und egal was man von der Formgebung in Europa hält: Chinesen lieben nun mal klassische Limousinen.

(Foto: Hersteller)
Platz 6: VW Lavida - 507.574 verkaufte Fahrzeuge
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Und noch eine Limousine, wobei diese untere Mittelklasse sogar in China entwickelt wurde. Den hierzulande unbekannten Lavida bietet VW seit zwei Jahren auf dem größten Wachstumsmarkt an. Mit Erfolg.

(Foto: Reuters)
Platz 5: VW Passat/Magotan - 660.996 verkaufte Fahrzeuge
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Platz, Qualität und High-Tech überzeugen viele Käufer. Die geräumige untere Mittelklasse ist in Deutschland vor allem als Kombi für Dienstwagen-Fuhrparks gefragt, der Rest der Welt findet die Limousine interessanter. Den Absatz des Bestsellers, den es schon seit mehr als 40 Jahren gibt, ging im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück.

(Foto: vw)
Platz 4: VW Polo – 755.506 verkaufte Fahrzeuge
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Egal welche Generation - der deutsche Kleinwagen-Klassiker dominiert die Neuzulassungsstatistiken oft Monat für Monat in Folge. 2017 präsentierte VW-Markenvorstand Herbert Diess die neueste Variante des Polo.

(Foto: Reuters)

Anfang 2016 war daher aus VW-Unternehmenskreisen bereits zu hören, dass Volkswagen durchaus mit von der Partie sein wolle, wenn westliche Hersteller ihre Autos wieder im Iran verkaufen dürfen. Im Juli 2015 war der damalige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) als einer der ersten westlichen Spitzenpolitiker in den Iran gereist - begleitet von einer Wirtschaftsdelegation, darunter Manager von VW und Daimler. Der Erfolg am iranischen Markt hänge stark davon ab, ob das erwartete Wirtschaftswachstum komme – und ob die Öffnung gelinge, urteilte der Branchenexperte Stefan Bratzel vom Institut CAM-Center in Bergisch-Gladbach.

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    Die Marke VW fülle mit der Rückkehr in den Iran einen „weiteren weißen Fleck auf der globalen automobilen Landkarte“, sagte Projektleiter Anders Sundt Jensen.

    • dpa
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