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Nach Flugzeugabstürzen Boeing-Chef Muilenburg: „Machen Fortschritte bei 737-Max-Zertifizierung“

Nach zwei Flugzeugabstürzen sieht Boeing-Chef Dennis Muilenberg die Zertifizierung des Software-Updates näher rücken. Es seien inzwischen 120 Testflüge absolviert worden.
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Die eigens für die spritsparende Max-Neuauflage der 737-Serie entwickelte Steuerungssoftware gilt als möglicherweise entscheidende Unfallursache bei den Boeing-Abstürzen in Indonesien und Äthiopien. Quelle: Reuters
737 Max

Die eigens für die spritsparende Max-Neuauflage der 737-Serie entwickelte Steuerungssoftware gilt als möglicherweise entscheidende Unfallursache bei den Boeing-Abstürzen in Indonesien und Äthiopien.

(Foto: Reuters)

ChicagoDer nach zwei Flugzeugabstürzen in eine tiefe Krise geratene US-Luftfahrtkonzern Boeing kommt bei den Bemühungen um eine Wiederzulassung seiner Unglücksjets der Baureihe 737 Max nach eigenen Angaben voran. „Wir machen laufend Fortschritte auf dem Weg zur Zertifizierung unseres 737-Max-Software-Updates“, teilte Boeing-Chef Dennis Muilenburg in der Nacht auf Donnerstag über Twitter mit.

Es seien inzwischen bereits 120 Flüge mit einer Flugzeit von insgesamt über 203 Stunden zum Testen des dringend erwarteten Updates der umstrittenen Steuerungssoftware MCAS absolviert worden. Am Dienstag wurde laut Muilenburg ein Testflug mit dem aktualisierten MCAS-Programm durchgeführt, der vorentscheidend für den Zulassungsflug mit der US-Luftfahrtbehörde FAA sei.

Mehr als 85 Prozent der weltweit über 50 Betreiber von 737-Max-Maschinen hätten mittlerweile die Gelegenheit gehabt, das MCAS-Update am Flugsimulator in Aktion zu sehen, so Muilenburg. Die eigens für die spritsparende Max-Neuauflage der 737-Serie entwickelte Steuerungssoftware gilt als möglicherweise entscheidende Unfallursache bei den Boeing-Abstürzen in Indonesien und Äthiopien.

Eigentlich soll die Automatik in kritischen Flugsituationen - wie einem zu steilen Aufstieg - automatisch den Flugwinkel korrigieren. Doch die vorläufigen Ermittlungsberichte zu den beiden Abstürzen deuten darauf hin, dass das System durch falsche Sensordaten fälschlicherweise aktiviert wurde und die Maschinen Richtung Boden lenkte. Bei den Unglücken kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben.

  • dpa
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