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Nach Hochtief Beiersdorf rückt als Übernahmekandidat in den Fokus

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Dennoch braucht man sich in Salzgitter kaum Sorgen vor einem Angreifer zu machen: Das Land Niedersachsen hält eine Sperrminorität von mehr als 25 Prozent der Aktien, mit dem es wichtige Beschlüsse blockieren kann. Außerdem sind knapp zehn Prozent der Aktien in den Händen der Belegschaft. Etliche preiswerte und damit vermeintlich heiße Übernahmeopfer sind durch hohe Aktienanteile ihrer Gründer und der Familie geschützt, darunter der IT-Dienstleister Bechtle, Carl Zeiss und Fielmann.

Mehr Sorgen müssen sich preiswerte Unternehmen machen, deren Aktien breit gestreut sind - also Firmen ohne familiären Einfluss. Die vom Handelsblatt ermittelten Übernahmekandidaten berücksichtigen deshalb nur Unternehmen mit einem Streubesitz von mehr als 75 Prozent.

K+S wäre eine Sparlösung

Allerdings, die Interessen der Großaktionäre sind nicht immer identisch mit dem des Managements. Bei Hochtief nutzte Ankeraktionär ACS seinen Einfluss, um künftig allein das Sagen zu bekommen. Ähnlich könnte es auch anderen Unternehmen ergehen, wenn sich ihre Großaktionäre zum Zukauf oder aber zum Verkauf an einen neuen Aktionär entschließen.

"Wenn BHP bei Potash nicht zum Zuge kommt, schaut sich BHP vielleicht in der zweiten Reihe und bei K+S um", sagt LBBW-Experte Gerhard Wolf. Der britisch-australische Minenkonzern BHP Billiton versucht seit Monaten, für 39 Mrd. Dollar den kanadischen Düngemittelhersteller Potash zu übernehmen.

Scheitert der Deal, bietet sich als Sparlösung K+S an. Die einstige BASF-Tochter kostet an der Börse 8,5 Mrd. Euro. Der Unternehmenswert liegt angesichts der niedrigen Verschuldung mit 8,7 Mrd. Euro kaum höher. Einschließlich des üblichen Aufschlages von einem Drittel wäre K+S für umgerechnet 15 Mrd. Dollar zu haben - vorausgesetzt, die Großaktionäre BASF und der Milliardär Andrej Melnichenko halten still oder wollen Kasse machen.

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