Nach Insolvenz Saab gibt sein Comeback

Ende 2011 musste Saab Insolvenz beantragen. Ein Jahr später wurde der Autobauer von einem Konsortium übernommen. Nun ist in einer Fabrik erstmals wieder ein Saab-Auto vom Fließband gerollt.
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Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Im Dezember 2011 musste Saab Insolvenz beantragen. Ein halbes Jahr später ging die Marke an ein Konsortium. Quelle: dapd

Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Im Dezember 2011 musste Saab Insolvenz beantragen. Ein halbes Jahr später ging die Marke an ein Konsortium.

(Foto: dapd)

StockholmNach der Insolvenz des schwedischen Autobauers Saab und der Übernahme durch ein Konsortium 2012 ist in der früheren Fabrik erstmals wieder ein Auto vom Fließband gerollt. Der Wagen sei ein erstes Testauto basierend auf dem Saab 9-3, sagte Johan Andersson, Sprecher von National Electric Vehicle Sweden (NEVS), die die Autosparte Saab im vergangenen Jahr übernommen hatte.

Die Verhandlungen der Gruppe mit etwa 500 Zulieferern seien zwar noch im Gange, sagte ein NEVS-Sprecher im schwedischen Radio. Die Produktionsabläufe im schwedischen Trollhättan sollten aber schon einmal getestet werden. „Es wird mehr Testwagen geben. Dieses Auto hat nicht alle Komponenten, die für die Serienproduktion eingeplant sind.“ Mehr als 300 Mitarbeiter bereiten die Produktion vor.

Zuvor hatte NEVS angekündigt, noch in diesem Herbst mit der neuen Produktion des Saab 9-3 zu beginnen, der dem Modell von 2002 im Wesentlichen entspreche. Bis 2014 wolle man den Wagen zu einem Elektroauto weiterentwickeln.

Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Im Dezember 2011 musste Saab nach Monaten ohne Produktion und Einnahmen Insolvenz beantragen. Im Juni 2012 ging die Marke an das chinesisch-japanisches Konsortium.

  • dpa
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