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Nach Insolvenz Uhrenhersteller Junghans auf Wachstumskurs

Fünf Jahre nach der Insolvenz hat der Uhrenhersteller Junghans erstmals wieder einen nennenswerten Gewinn eingefahren. Auch das Kerngeschäft mit den Uhren legte um knapp ein Viertel zu. 2013 will Junghans weiter wachsen.
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Der Uhrenhersteller Junghans wächst weiter. Das Kerngeschäft mit Uhren legte um knapp ein Viertel zu. Quelle: dpa

Der Uhrenhersteller Junghans wächst weiter. Das Kerngeschäft mit Uhren legte um knapp ein Viertel zu.

(Foto: dpa)

SchrambergDer Schwarzwälder Uhrenhersteller Junghans ist weiterhin auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz letztlich zwar nur um sechs Prozent auf 22 Millionen Euro gewachsen. Das sei aber darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen die Produktion von Elektronikprodukten aufgegeben habe, sagte Junghans-Geschäftsführer Matthias Stotz am Freitag. Das Kerngeschäft mit Uhren habe um 23 Prozent zugelegt. Gleichzeitig sei zum ersten Mal seit der Insolvenz 2008 wieder ein nennenswerter Überschuss erwirtschaftet worden, sagte Stotz, ohne Zahlen zu nennen.

Junghans hatte mit 6000 Mitarbeitern in Schramberg (Kreis Rottweil) einst die weltgrößte Uhrenfabrik betrieben und mehrere Millionen Uhren im Jahr produziert. Dann erlebte die Uhrenindustrie im Schwarzwald durch die Billigkonkurrenz aus Fernost einen Niedergang. 2008 war Junghans pleite. Seitdem bauen zwei Schramberger Unternehmer die Firma wieder auf. Im Moment beschäftigt der Uhrenhersteller wieder 122 Mitarbeiter.

Für das laufende Jahr strebt Junghans weiterhin ein starkes Wachstum an – vor allem im Ausland. Zuletzt hatte das Unternehmen Teile der historischen Uhrenfabrik wieder zurückgekauft, um seine Produktionsfläche auszuweiten.

  • dpa
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