Nach Krach im Vorstand VW schasst die Außenseiterin

Erst hat sie Daimlers US-Schmiergeld-Skandal aufgeklärt, dann sollte sie die Details der VW-Dieselaffäre aufdecken. Nun muss Christine Hohmann-Dennhardt den Vorstand in Wolfsburg verlassen. Schuld sind interne Querelen.
Glücklos in Wolfsburg. Quelle: AP
Christine Hohmann-Dennhardt

Glücklos in Wolfsburg.

(Foto: AP)

WolfsburgChristine Hohmann-Dennhardt schien die perfekte Kandidatin zu sein: Die frühere Politikerin und Richterin am Bundesverfassungsgericht hatte sich bei Daimler mit der Aufarbeitung einer Korruptionsaffäre einen sehr guten Ruf erarbeitet. Der vom Abgasskandal frisch erschütterte VW-Konzern brauchte Ende 2015 dringend jemanden, der Erfahrung mit so einer Krise hat und das Ressort Recht und Integrität führen konnte.
Neben dem Imageverlust drohten dem Autobauer unzählige Rechtsstreitigkeiten in aller Welt und Ermittlungen, die Milliardenstrafen nach sich ziehen würden. Und so eiste Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch die 66-Jährige vor einem Jahr bei Daimler los und vertraute ihr den Vorstandsjob bei Volkswagen an.

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