Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Medienberichten Porsche dementiert Wiedeking-Ablösung

Der Sportwagenbauer Porsche hat einen „Spiegel“-Bericht über eine angeblich bald bevorstehende Ablösung von Konzernlenker Wendelin Wiedeking und Finanzchef Holger Härter zurückgewiesen.
Offenbar fester im Sattel als Medienberichte nahelegten: Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Quelle: dpa

Offenbar fester im Sattel als Medienberichte nahelegten: Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.

(Foto: dpa)

HB STUTTGART/HAMBURG. Das Nachrichtenmagazin schreibt in seiner neuen Ausgabe, „in großen Teilen“ der Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch sei das Urteil über die beiden Manager gefällt und sie müssten in einigen Monaten gehen. „Diese rufschädigenden Spekulationen weisen wir entschieden zurück“, sagte ein Porsche- Sprecher am Samstag.

Der „Spiegel“ schreibt weiter, Wiedeking und Härter würden schwerwiegende Fehler bei der Übernahme von VW durch Porsche vorgeworfen. Vor allem gehe es dabei darum, dass sich Porsche mit Milliardenkrediten für den Erwerb von VW-Anteilen übernommen habe. Mitglieder des Porsche-Piëch-Clans seien unter anderem verärgert gewesen, dass sie für eine Kredit-Verlängerung auch Anteile an dem von ihnen gehaltenen größten europäischen Autohandelsunternehmen mit Sitz in Salzburg hätten verpfänden müssen.

„Den Vorwurf der schwerwiegenden Fehler weisen wir zurück“, betonte der Porsche-Sprecher auf dpa-Anfrage. „Wir weisen auch darauf hin, dass Porsche weiterhin grundsolide finanziert ist.“ Laut Medienberichten muss Porsche in wenigen Monaten eine neue Finanzierung für auslaufende Kredite von 3,3 Mrd. Euro sicherstellen. In der Finanzkrise sei dies auch für den lange erfolgsverwöhnten Sportwagenhersteller schwieriger geworden.

Zu der auch vom „Spiegel“ erwähnten Überlegung, Porsche könnte die Sportwagenproduktion an VW abtreten, um die aktuelle Verschuldung von über zehn Mrd. Euro zu drücken, sagte der Firmensprecher: „Wir halten das für sehr unrealistisch.“ Zur Zeit geisterten viele theoretische Möglichkeiten durchs Land. In den vergangenen Tagen war diese Variante in mehreren Medienberichten als mögliche Lösung genannt worden.

Zu einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“, der Emir von Katar habe Interesse an einem Einstieg bei Porsche, wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

Startseite
Serviceangebote