Nach Sparprogramm SUV-Offensive bringt Marke VW nach vorne – „Die Trendwende ist geschafft“

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Investoren loben den neuen Kurs

„Diesen hohen Gewinn hat der VW-Konzern noch nie erreicht“

„Diesen hohen Gewinn hat der VW-Konzern noch nie erreicht“

Unter Investoren stößt der Kurs der Marke weitgehend auf Zustimmung. „Volkswagen macht Fortschritte auf dem Weg zu mehr Effizienz“, sagte Arndt Ellinghorst vom Investmenthaus Evercore ISI. Der Autoexperte wertete es als positiv, dass die Marke im laufenden Jahr ihre gesamten Kosten konstant halten wolle. Die reinen Produktionskosten würden wahrscheinlich sogar gesenkt.

Wie für den gesamten Konzern spielt China auch für die Marke VW eine immer größere Rolle. Im vergangenen Jahr hat Volkswagen dort erstmals mehr als drei Millionen Autos verkauft, also etwa die Hälfe der globalen Fahrzeugproduktion. In den mit Joint-Venture-Partnern betriebenen Fabriken in China werden bislang nur Autos für den heimischen chinesischen Markt produziert.

Doch künftig übernehmen die Werke in China auch eine Funktion für den Export und bekommen damit eine zusätzliche Bedeutung für den Konzern. In China startet in diesem August ein neues, etwas kleineres Kompakt-SUV, das unterhalb des Tiguan angesiedelt ist. Der Volks-SUV, so die interne Bezeichnung bei Volkswagen, soll nach dem Start in China auch in anderen größeren Märkten verkauft werden. Auf der Liste von VW stehen etwa Brasilien, Mexiko, die USA und Russland.

„In Summe rechnen wir mit einem jährlichen Verkaufsvolumen von rund 400.000 Fahrzeugen pro Jahr“, betonte Markenchef Herbert Diess. Zum Vergleich: Vom Tiguan werden im Moment etwa doppelt so viele Autos in einem Jahr verkauft. Volkswagen plant weiterhin, dass das neue Fahrzeug auch in Mexiko produziert wird – trotz der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.

Die Vorbereitungen für den Start der Elektro-Offensive mit der neuen ID-Modellreihe wird Volkswagen in diesem Jahr verstärken. Dafür hat die Marke ein eigenes Vorstandsressort unter der Leitung des bisherigen Produktionsvorstandes Thomas Ulbrich geschaffen. Das Unternehmen ist auch unter Druck: Ende nächsten Jahres sollen die ersten Autos von den Bändern laufen.

Von 2020 an plant die Marke Volkswagen dann den Verkauf einer vollkommen neuen Generation von reinen Elektroautos auf Basis des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ (MEB). So wird die Marke das Werk Zwickau für rund eine Milliarde Euro zum europäischen Kompetenzzentrum für E-Mobilität ausbauen und dort alle MEB-Fahrzeuge für den europäischen Markt produzieren.

Zukünftig sollen dort bis zu 1500 MEB-Fahrzeuge pro Tag produziert werden, die ID-Baureihe von Volkswagen sowie E-Autos von Audi und Seat. Weitere Fabriken für die E-Autos sind in China und Nordamerika geplant. Der Verkauf der E-Fahrzeuge neuer Generation kann damit fast zeitgleich in den drei großen Weltregionen anlaufen.

Trotz der Elektrooffensive und der Abgasaffäre wird der Diesel für Volkswagen auch in den kommenden Jahren unverzichtbar sein. „Der Diesel bleibt wichtig und wird bald auch wieder positiv gesehen“, betonte Diess. Mit der neuesten Generation von Dieselmotoren sei das Stickoxid-Problem gelöst. Wenn in Deutschland keine Fahrverbote mehr drohten, werde die Diskussion um den Diesel bald verstummen.

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1 Kommentar zu "Nach Sparprogramm: SUV-Offensive bringt Marke VW nach vorne – „Die Trendwende ist geschafft“"

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  • Vorbei an allen Hass-Reden der Fäkal-News und der schlecht informierten Bürger, siegt mal wieder die Vernunft der gut informierten Bürger. Volkswagen ist und bleibt Nummer 1 auf dem Weltmarkt.

    Glückwunsch.

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