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Nach Veto der Kartellbehörde RWE klagt gegen Verbot von Saar Ferngas-Übernahme

dpa-afx ESSEN. Der Versorger RWE will auf dem Gerichtsweg eine Übernahme des Gashändler Saar Ferngas erwirken. Beim Oberlandesgericht Düsseldorf sei eine Beschwerde gegen die Untersagung der Saar Ferngas-Übernahme durch das Bundeskartellamt eingelegt worden, teilte der Konzern am Freitag in Essen mit. Die Kartellbehörde hatte in der vergangenen Woche ihr Veto gegen die Übernahme der RAG-Tochter eingelegt.

RWE verwies darauf, dass der Konzern mit einem Anteil von knapp zehn Prozent am deutschen Gasgeschäft keine marktbeherrschende Position habe. Daran würde sich aufgrund der bestehenden Marktverhältnisse in Deutschland bei einer Übernahme von Saar Ferngas nichts ändern, hieß es.

RWE und der Industriekonzern RAG hatten sich im Mai 2006 über den Verkauf geeinigt. Der Preis für den RAG-Anteil von knapp 77 Prozent an Saar Ferngas soll laut Presseberichten bei rund 400 Mill. Euro liegen. Kunden des Saarbrücker Unternehmens sind 52 regionale und lokale Energieversorgungsunternehmen sowie 20 Industriebetriebe und Kraftwerke.

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