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Nachgefragt: Joachim Erwin „Er ist nicht im Ruhrgebiet angekommen"

Joachim Erwin ist Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, die knapp 16 Millionen RWE-Aktien hält. Handelsblatt-Redakteur Jürgen Flauger sprach mit dem OB über den Energiekonzern und dessen Vorstandschef Harry Roels.

Die Stadt Düsseldorf ist einer der Großaktionäre von RWE. Wie bewerten Sie die neuerlichen Querelen bei dem Energiekonzern?

Ich war erschrocken, als ich das gehört habe. Es ist ärgerlich, weil das Unternehmen nicht zur Ruhe kommt und die Führungsdiskussion wieder von vorne losgeht.

Ist es für Vorstandschef Harry Roels problematisch, dass er eine wichtige Personalie, wie den Chefposten bei der Vertriebstochter RWE Energy, nicht wie gewünscht besetzen konnte?

Das ist unbestritten eine Niederlage für Roels, egal wer sie ihm beigebracht hat. Er ist leider noch nicht im Ruhrgebiet angekommen. Es wäre schon gut gewesen, wenn er einen Manager von außen hätte holen können, anstatt die Personalie wieder intern zu besetzen.

Wer hat ihm denn die Niederlage beigefügt?

Es geht bei vielen nicht in den Kopf, dass RWE inzwischen ein weltweit agierendes Unternehmen ist und nicht mehr ein großes Stadtwerk.

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