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Namensaktien Dax-Konzerne suchen den gläsernen Aktionär

Nach Auflösung der „Deutschland AG“ folgt auch BASF dem Trend und stellt auf die Namensaktie um. Aus gutem Grund: Je besser die Firmen ihre Aktionäre kennen, desto schneller spüren sie mögliche Querdenker, Angreifer oder verdeckte Übernahmeversuche auf. Der Vormarsch der gläsernen Aktiengattung.
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BASF-Stammwerk in Ludwigshafen: Der weltgrößte Chemiekonzern stellt auf Namensaktien um. Immer mehr Unternehmen wollen wissen, wer ihre Anteile hält. Quelle: dpa

BASF-Stammwerk in Ludwigshafen: Der weltgrößte Chemiekonzern stellt auf Namensaktien um. Immer mehr Unternehmen wollen wissen, wer ihre Anteile hält.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. Das weltgrößte Chemieunternehmen BASF will seine rund 920 Mio. Inhaberaktien auf Namensaktien umstellen. Das sollen die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 29. April beschließen, teilte das Unternehmen gestern in Ludwigshafen mit. Sollten die Anteilseigner den Plan genehmigen, wird die Änderung voraussichtlich am 2. August wirksam.

Der dröge wirkende Tagesordnungspunkt ist beileibe nicht so langweilig oder gar belanglos, wie er auf den ersten Blick erscheinen mag: Immer mehr Unternehmen wollen wissen, wer eigentlich Anteile an ihnen hält. Aus gutem Grund: Je besser die Firmen ihre Aktionäre kennen, desto schneller spüren sie mögliche Querdenker, Angreifer oder verdeckte Übernahmeversuche auf.

Knapp die Hälfte der Dax-Konzerne kennt inzwischen ihre Aktionäre

Inhaber von Namensaktien werden mit ihrem Namen und ihrer Aktienzahl im Aktienregister des Unternehmens eingetragen. Damit entfällt etwa die Möglichkeit, sich hinter Treuhändern oder Kreditinstituten zu verstecken. Laut BASF ermöglichen Namensaktien eine bessere Kommunikation mit den Anteilseignern.

Zuvor hatte bereits der Sportartikel-Hersteller Adidas seine Aktionäre informiert, dass er auf der diesjährigen Hauptversammlung die gleiche Neuregelung anstrebt. Das Unternehmen wird durch die Umstellung auf Namensaktien künftig wissen, wer von den rund 60 000 Aktionären wie viele Aktien hält und wo er wohnt. Derzeit weiß Adidas von knapp einem Drittel seines Aktienanteils nicht, in welchen Händen er sich befindet.

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