Neue Anlagen Linde baut sein Gasgeschäft in China aus

Der Gasespezialist Linde engagiert sich stärker in China. Linde will dort zwei neue Anlagen eröffnen und dafür 100 Millionen Euro investieren.
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Flüßiggasbehälter von Linde. Quelle: ap

Flüßiggasbehälter von Linde.

(Foto: ap)

HB FRANKFURT. Der Industriegasespezialist Linde baut sein Engagement auf dem Wachstumsmarkt China aus. Für den chinesischen Edelstahlhersteller Tisco werde Linde zwei Luftzerlegungsanlagen in Nordchina errichten, kündigte der Münchener Konzern am Mittwoch an. Die beiden Anlagen sollen den Stahlhersteller an seinem Standort in Taiyuan langfristig mit Sauerstoff versorgen. Das Projekt werde über das Gemeinschaftsunternehmen BOC-Tisco-Gases realisiert und sei mit Investitionen von rund 100 Millionen Euro verbunden. Linde und Tisco, denen die Firma jeweils zur Hälfte gehört, teilten sich die Investitionen.

Das Gemeinschaftsunternehmen kam mit der Übernahme des britischen Gaserivalen BOC im Jahr 2006 zu Linde. Es versorgt Tisco in Taiyuan bereits seit seiner Gründung 1996 im Rahmen eines langfristigen Vertrags mit Gasen für die Stahlproduktion. Das Reich der Mitte ist für Linde ein Schlüsselmarkt in Asien. Der Konzern erwirtschaftete im vergangenen Jahr in der Region Greater China, wozu auch Taiwan gehört, einen Gaseumsatz von 421 Millionen Euro. Darin sind die Beiträge der Joint Ventures allerdings noch nicht eingerechnet.

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