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Neue Standards USA verschärfen Regeln für Ölbohrungen im Meer

Nach dem Untergang der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko werden nun die Regeln für die Ölförderung auf hoher See verschärft. Unternehmen müssen demnach künftig nachweisen, dass ihre Bohrinseln ausreichend gesichert sind.
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Öl auf hoher See soll künftig unter strengeren Sicherheitsbestimmungen gefördert werden. Quelle: dpa

Öl auf hoher See soll künftig unter strengeren Sicherheitsbestimmungen gefördert werden.

(Foto: dpa)

HB WASHINGTON. Nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko haben die USA am Donnerstag neue Bestimmungen für Ölbohrung vor der Küste bekanntgegeben. Unternehmen müssen demnach künftig nachweisen, dass ihre Bohrinseln über funktionierende Absperrventile verfügen.

Außerdem müssen sie bestimmte Standards beim Versiegeln von Ölquellen einhalten. Die neuen Regeln würden die Sicherheit erhöhen und die Gefahr von Katastrophen wie jener im Golf vom Mexiko verringern, sagte Innenminister Ken Salazar.

Darüber hinaus sollten die Bestimmungen auch die Arbeitssicherheit verbessern, indem sie die Gefahr von menschlichem Versagen verringerten. Außerdem sollten die Beschäftigten speziell geschult werden. „Wir heben die Messlatte für Sicherheit, Kontrolle und Umweltschutz an“, erklärte Salazar in Washington. Die neuen Regeln sollten gelten, bevor das Innenministerium ein Verbot von Tiefseebohrungen wieder aufhebt. Das Moratorium soll am 30. November auslaufen, die Behörden bemühen sich aber um eine Vorverlegung des Termins.

Die vom Ölkonzern BP betriebene Bohrinsel „Deepwater Horizon“ war am 20. April explodiert. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben, und über Wochen flossen insgesamt rund 780 Mio. Liter Öl ins Meer. Einem defekten Absperrventil kommt nach bisherigen Ermittlungen eine Schlüsselrolle bei der bislang größten Ölpest in den USA zu.

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