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Neuer Aufsichtsratschef Klaus Mangold kontrolliert künftig Knorr-Bremse

Der einstige Daimler-Manager wird neuer Aufsichtsratschef bei Knorr-Bremse. Auf Mangold könnte eine wichtige Aufgabe zukommen: einen Börsengang begleiten.
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Klaus Mangold kontrolliert mit sofortiger Wirkung die Familien-AG Knorr-Bremse aus München. Quelle: dpa
Knorr-Bremse

Klaus Mangold kontrolliert mit sofortiger Wirkung die Familien-AG Knorr-Bremse aus München.

(Foto: dpa)

Düsseldorf / MünchenKlaus Mangold, alter Fahrensmann der Wirtschaft in Osteuropa und Asien, hat einen neuen Job. Mit sofortiger Wirkung kontrolliert der 75 Jahre alte Manager die Familien-AG Knorr-Bremse aus München. Diese überraschende Neubesetzung war notwendig geworden, weil der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Georg Härter sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. Das teilte das Unternehmen mit.

Der einstige Daimler-Manager, Ex-Vorsitzende des Ost-Ausschusses und heutige Multiaufseher, unter anderem beim Touristik-Konzern Tui, wird möglicherweise noch einen Börsengang begleiten müssen. Denn Knorr-Hauptaktionär Heinz Hermann Thiele prüft den Gang aufs Parkett. Der 77 Jahre alte Thiele muss die Zukunft seines sechs Milliarden Euro schweren Bremsenkonzerns regeln. Einen Nachfolger aus der Familie gibt es nicht.

Eine Entscheidung über den Börsengang könnte in den nächsten Wochen fallen. Mit Mangold hat Thiele sich jedenfalls einen ebenbürtigen Chefaufseher gesucht. Zugleich besetzt Knorr-Bremse einen wichtigen und seit zwei Jahren vakanten Posten neu. Das wachsende Eisenbahngeschäft wird ab September Jürgen Wilder führen.

Der 48-Jährige war bis Herbst 2017 Chef der Bahn-Tochter DB Cargo und verließ den Staatskonzern, auch weil er keine Chancen sah, Konzernvorstand für Logistik zu werden. Zuvor war Wilder viele Jahre für den Siemens-Konzern auf verschiedenen Positionen in der Bahntechnik unterwegs. Sein Zwischenspiel für die Bahn dürfte Wilder krisenfest gemacht haben, denn Cargo ist ein ewiger Sanierungsfall.

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