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Neuer Rabattkrieg droht Toyota dreht in den USA auf

Während General Motors, Ford und Chrysler weniger Autos als im Vorjahr verkauften, buchten japanische und europäische Marken weitere Zuwächse. Toyota hängte im April zum ersten Mal Daimler-Chrysler inklusive Mercedes ab.

PORTLAND. Der letzte Optimismus unter Autokäufern in den USA schwindet, dass die für amerikanische Verhältnisse hohen Benzinpreise nur ein vorübergehendes Phänomen sind. Als Folge wurden im April insgesamt weniger Autos als erwartet abgesetzt – vor allem die Nachfrage nach wuchtigen Fahrzeugen brach ein.

Während General Motors, Ford und Chrysler weniger als im Vorjahr verkauften, buchten japanische und europäische Marken weitere Zuwächse. Toyota, das in der Vergangenheit schon mehrfach Chrysler allein überrundet hat, hängte im April zum ersten Mal Daimler-Chrysler inklusive Mercedes ab.

Insgesamt wurden im vergangenen Monat mit knapp 1,5 Mill. vier Prozent weniger Neufahrzeuge als im Vorjahr verkauft. Während der Absatz von PKW im Wesentlichen stagnierte, gab die Kategorie der leichten Nutzfahrzeuge, zur der Großraumlimousinen, Pickups und so genannte SUV (Sport Utility Vehicle) gehören, um sieben Prozent deutlich nach.

Marktführer General Motors verzeichnete mit 10,7 Prozent den stärksten Rückgang – und führt dies auf die Bewahrung von Preisdisziplin zurück: Um die Erlöse zu stärken, reduzierte der kriselnde Konzern im April die Rabatte und schränkte billige Massenverkäufe an Mietwagenfirmen ein. Laut GM-Sprecher Paul Ballew verkleinerte das Unternehmen die durchschnittlichen Preisnachlässe pro Fahrzeug gegenüber dem Vorjahr um 1 500 Dollar. GM zahlte allerdings mit einem weiteren Rückgang ihres Marktanteils von 25,3 auf 23,6 Prozent.

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