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Neues Cabrio bringt Zuwachs – BMW fährt im Februar wieder Absatzplus ein BMW will Modellpalette für den Mini nicht weiter ausbauen

Der Autohersteller BMW will seine Kleinwagenmarke Mini in den kommenden Jahren nur sehr langsam zu einer Modellfamilie ausbauen.

hof GENF. Ein Modellfeuerwerk wie beim Daimler-Chrysler-Ableger Smart plant BMW nicht: „Die Marke ist messerscharf positioniert und wird nur sehr behutsam aufgefächert“, kündigte BMW-Vertriebsvorstand Michael Ganal auf dem Genfer Automobilsalon an.

Das Cabrio, das in Genf gezeigt wird und ab Juli zu den Händlern kommen wird, werde neben dem Grundmodell erst einmal der einzige Spross der Familie bleiben. Frühestens in zwei bis drei Jahren werden sich die Fans der Kultmarke an einem weiteren Modell erfreuen können: „Denkbar ist vieles, ein Kombi oder eine Hochdach-Version“, gibt sich Ganal bedeckt.

Noch zurückhaltender gibt sich BMW, wenn es um die Profitabilität des kleinen Flitzers geht: „Wir machen mit jedem Auto Profit, doch wann die gesamten Entwicklungskosten eingespielt sein werden, sagen wir nicht.“ Doch Marktbeobachter gehen davon aus, dass BMW erst mit der zweiten Generation des Kultautos unter dem Strich schwarze Zahlen schreiben wird. Wie schwer es ist, mit einer kompletten Neuentwicklung Geld zu verdienen, hat sich gerade bei Smart gezeigt. Dort musste Andreas Renschler den Zeitpunkt für den Einzug in schwarze Zahlen noch einmal um zwei Jahre auf 2006 verschieben. Grund waren die Entwicklungskosten für den geplanten Geländewagen Formore.

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