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Neues Werk geplant BASF setzt auf Chinas wachsenden Wohlstand

Die wachsende Mittelschicht Chinas ersetzt westlichen Unternehmen gesättigte heimische Märkte. Auch BASF setzt auf mehr Nachfrage für Shampoos und Kunststoffprodukte in Fernost– und lässt sich das ein Spezialwerk kosten.
03.03.2014 - 10:04 Uhr Kommentieren
Besondere Kunststoffe könnten vor allem in China neue Nachfragespitzen erfahren – darauf bereitet sich BASF nun mit einer neuen Produktionsanlage vor. Quelle: obs

Besondere Kunststoffe könnten vor allem in China neue Nachfragespitzen erfahren – darauf bereitet sich BASF nun mit einer neuen Produktionsanlage vor.

(Foto: obs)

Frankfurt BASF setzt mit einer neuen Anlage auf die steigende Nachfrage nach Körperpflege-Produkten im Wachstumsmarkt China. Der weltgrößte Chemiekonzern baut an seinem Standort in Nanjing eine Großanlage für Spezialamine, die Ende 2015 an den Start gehen soll, wie BASF am Montag mitteilte. Sie soll bestehende Produktionen in Deutschland und in den USA ergänzen. Eine Investitionssumme nannte BASF nicht. Das Geschäft mit Aminen gehört zur Sparte Zwischenprodukte, die im vergangenen Jahr weltweit Umsätze von 2,8 Milliarden Euro erzielte.

„Die Triebfeder für diese Investition ist der steigende Verbrauch an Körperpflegeprodukten durch die wachsende Mittelschicht in China und Asien“, erklärte Guido Voit, der bei BASF für das Zwischenprodukte-Geschäft in Asien zuständig ist. Wichtigste Chemikalien der neuen Anlage sind die Spezialamine Dimethylaminopropylamin (DMAPA) und Polyetheramine (PEA). DMPA ist unter anderem in Shampoo und in Waschlotion enthalten, PEA kommt in Kunststoffen, Beschichtungen, Klebstoffen und Verbundwerkstoffen für Windturbinen-Rotorblätter vor.

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