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Neuzulassungen steigen Europas Automarkt gewinnt weiter an Fahrt

Die Pkw-Nachfrage in der Europäischen Union kommt immer besser in Tritt. Besonders einige Euro-Krisenstaaten konnten ihren Absatz erneut steigern – das Gegenteil ist in den osteuropäischen Ländern der Fall.
17.03.2015 - 13:16 Uhr Kommentieren
Auch die Absatzzahlen des Branchenführers Volkswagen stiegen durch die Erholung des EU-Automarktes. Quelle: dapd
Volkswagen profitiert

Auch die Absatzzahlen des Branchenführers Volkswagen stiegen durch die Erholung des EU-Automarktes.

(Foto: dapd)

Hamburg Dank des billigen Benzins und der wirtschaftlichen Erholung wurden im Februar mit 924.440 Fahrzeugen gut sieben Prozent mehr Neuwagen registriert als vor Jahresfrist, wie der Herstellerverband ACEA am Dienstag mitteilte. Damit legten die Neuzulassungen den 18. Monat in Folge zu. „Der europäische Automarkt kommt nach einer langen Durststrecke endlich wieder in Schwung“, sagte Peter Fuß von der Unternehmensberatung EY.
Besonders stark stiegen die Neuzulassungen erneut in einigen von der Euro-Schuldenkrise hart getroffenen Ländern: In Spanien, Portugal und Irland kletterte der Absatz jeweils um mehr als ein Fünftel. „Die Konsumstimmung hat sich in den vergangenen Monaten im Südwesten Europas aufgehellt, die Menschen sehen wieder Licht am Ende des Tunnels“, so Fuß.

In vielen Ländern liegt der Pkw-Absatz jedoch immer noch weit unter dem Niveau, den er vor Ausbruch der Finanzkrise hatte: Im bisherigen Jahresverlauf seien EU-weit 20 Prozent beziehungsweise 470.000 Wagen weniger verkauft worden als im Vergleichszeitraum 2007, rechnete Fuß vor. Einzig in Großbritannien und Deutschland liege die Nachfrage inzwischen wieder auf dem Niveau der Vorkrisenjahre, erläuterte der EY-Experte.
Während sich Westeuropa weiter erholte, sank der Autoabsatz in einigen osteuropäischen Ländern teils deutlich. „Für die osteuropäischen Länder ist die Ukraine-Krise sehr nah und drückt auf die Konsumstimmung“, sagte Fuß. In Russland brach die Pkw-Nachfrage seit Jahresbeginn um ein Drittel ein.
Am stärksten von der Erholung profitieren konnten erneut die deutschen Hersteller. Europas Branchenprimus Volkswagen steigerte den Absatz in den beiden ersten Monaten um 8,8 Prozent, BMW um 12,6 Prozent und Daimler sogar um 14,2 Prozent. Insgesamt wurden in den EU-Ländern und den drei Efta-Staaten Schweiz, Island und Norwegen in den beiden ersten Monaten knapp zwei Millionen Pkw neu zugelassen, ein Plus von 6,6 Prozent.

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