Nexavar Bayer feiert Studienerfolg bei Krebsmittel

Die Behandlung mit Nexavar kann die Ausbreitung von Schilddrüsenkrebs aufhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Mit dem Krebsmittel will Bayer bis zu 750 Millionen Euro umsetzen.
Update: 03.01.2013 - 09:36 Uhr Kommentieren
Vorstandsmitglieder vor dem Bayer-Logo. Der Pharmakonzern kommt bei der Krebsbehandlung voran. Quelle: dapd

Vorstandsmitglieder vor dem Bayer-Logo. Der Pharmakonzern kommt bei der Krebsbehandlung voran.

(Foto: dapd)

FrankfurtBayer hat einen Studienerfolg mit einem seiner wichtigsten Krebsmittel erzielt. Eine klinische Phase-III-Studie mit dem Medikament Nexavar habe positive Ergebnisse bei der Behandlung einer bestimmten Art von Schilddrüsenkrebs erzielt und das Testziel erreicht, teilte der Pharma- und Chemiekonzern am Donnerstag mit. Die Behandlung verlängerte den Zeitraum, in dem die Krankheit nicht weiter fortschritt.

Detaillierte Ergebnisse sollen auf einem der nächsten wissenschaftlichen Kongresse präsentiert werden. Bayer plane, auf Basis der Daten die Zulassung für Nexavar zur Behandlung einer bestimmten Art von Schilddrüsenkrebs zu beantragen.

Nexavar ist bereits zur Bekämpfung von Nieren- und Leberkrebs zugelassen und in mehr als 100 Ländern auf dem Markt. Für diese beiden Therapiefelder traut Bayer dem Präparat in der Spitze Umsätze von 750 Millionen Euro zu.

 
  • rtr
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