Nicht genug Aufträge Continental prüft Standort Gifhorn

In Gifhorn produziert Continental Bremssysteme und Elektromotoren. Doch gerade was die Elektromobilität angeht, läuft es bei dem Autozulieferer nicht rund. Nun Stellt der Konzern den Standort auf den Prüfstand.
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Das Continental-Werk in Gifhorn arbeitet nicht profitabel: Dennoch ist Continental eines der 100 wertvollsten deutschen Unternehmen. Quelle: dpa

Das Continental-Werk in Gifhorn arbeitet nicht profitabel: Dennoch ist Continental eines der 100 wertvollsten deutschen Unternehmen.

(Foto: dpa)

HamburgDer Autozulieferer Continental stellt seinen Standort im niedersächsischen Gifhorn mit 1600 Mitarbeitern auf den Prüfstand. Das Management halte es für notwendig, die Strukturen der Fabrik zu verbessern, teilte der Dax-Konzern aus Hannover am Freitag mit.

Das Werk, das hydraulische Bremssysteme und Elektromotoren herstellt, arbeite nicht wettbewerbsfähig. Trotz Investitionen von 84 Millionen Euro sei es nicht gelungen, genügend Aufträge zu bekommen, um die Fabrik auszulasten.

Gespräche mit dem Betriebsrat sollten in der kommenden Woche beginnen, eine Analyse der Kostenstrukturen Anfang 2015 vorgelegt werden. Ziel sei, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

Conti hatte unlängst seine Erwartungen an die Elektromobilität zurückgeschraubt. Wegen der schlechten Aussichten stufte der Konzern den Wert seiner Anlagen in der Antriebssparte zurück.

  • rtr
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