Nordamerika Daimler kurbelt Lkw-Produktion an

In Nordamerika steigt die Nachfrage nach Trucks aus dem Hause Daimler. Deshalb kurbelt der Stuttgarter Autokonzern seine Lastwagen-Produktion in der Region weiter an.
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Ein Daimler-Lkw der Marke Freighliner. Quelle: DPA

Ein Daimler-Lkw der Marke Freighliner.

(Foto: DPA)

PortlandIn den US-Werken von Daimler in Portland, Mount Holly und Gastonia sowie im mexikanischen Saltillo sollen in der zweiten Jahreshälfte rund 1400 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden, wie Daimler Trucks North America in Portland (US-Bundesstaat Oregon) mitteilte.

Die meisten Stellen will Daimler mit ehemaligen Beschäftigten besetzen, die der Konzern während der Wirtschaftskrise entlassen musste. Damals war die Nachfrage nach Lastwagen kräftig eingebrochen, was alle Hersteller hart getroffen hatte. In der ersten Jahreshälfte hat Daimler in Nordamerika nach eigenen Angaben bereits mehr als 1300 Stellen wieder besetzt. Die Mitarbeiter fahren zusätzliche Schichten.

In der Region laufen die Trucks der Konzerntöchter Freightliner und Western Star vom Band, die mit ihren langen Schnauzen und jeder Menge Chrom das Bild auf den Highways mitbestimmen. Daneben baut Daimler Trucks North America noch die bekannten gelben Schulbusse der Marke Thomas sowie Nutzfahrzeug-Motoren unter dem Namen Detroit Diesel.

Die dritte Lkw-Marke Sterling hatte Daimler in der Krise eingestampft. Ende März arbeiteten in der Sparte nach Angaben einer Konzernsprecherin insgesamt 16.600 Menschen.

  • dpa
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