Norma Autozulieferer erhöht nach Gewinnsprung die Dividende

Der Autozulieferer Norma hat im abgelaufenen Jahr seine Wachstumsziele verpasst. Weil aber der Gewinn trotz widriger Rahmenbedingungen deutlich stieg, bekommen die Aktionäre eine höhere Dividende.
Der Autozulieferer erhöht die Dividende. Quelle: Norma
Produktion bei Norma in Maintal

Der Autozulieferer erhöht die Dividende.

(Foto: Norma)

FrankfurtDer Auto- und Industriezulieferer Norma erhöht nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr seine Dividende. Für 2015 sollen die Aktionäre mit 90 Cent je Anteilschein 15 Cent mehr bekommen, teilte das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt am Mittwoch mit. Für 2016 peilen die Hessen ein organisches Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent an.

2015 verfehlte der Konzern mit 3,7 Prozent Wachstum aus eigener Kraft knapp sein eigenes Ziel von rund vier bis sieben Prozent. „Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in Brasilien und China, sind wir damit sehr zufrieden“, erklärte Konzernchef Werner Deggim.

Für die Zukunft zeigt sich Deggim optimistisch: „Aufgrund der breiten Diversifizierung unseres Geschäfts und unserer stabilen finanziellen Basis gehen wir davon aus, dass wir weiterhin auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld profitabel wachsen werden.“ 2015 stieg der Umsatz insgesamt um 28 Prozent auf 889,6 Millionen Euro, der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebita) erhöhte sich um 28,6 Prozent auf 156,3 Millionen Euro. Die bereinigte Ebita-Marge lag bei 17,6 Prozent.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

Auch im laufenden Jahr will Norma hier einen Wert von mehr als 17 Prozent erzielen. Der auf High-Tech-Leitungen und Befestigungsschellen spezialisierte Konzern produziert nach eigenen Angaben über 35.000 Produkte für Kunden in 100 Ländern.

  • rtr
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