Norma Zulieferer profitiert von Übernahmen in den USA

Norma hatte im vergangenen Jahr durchaus mit Gegenwind zu kämpfen. Dennoch konnte der Auto- und Industriezulieferer seinen Umsatz kräftig steigern. Vor allem die Einkaufstour in den USA macht sich nun bezahlt.
Norma stellt unter anderem Schlauch- und Rohrschellen für Autos her. Quelle: dpa
Porsche Panameras am Fließband

Norma stellt unter anderem Schlauch- und Rohrschellen für Autos her.

(Foto: dpa)

FrankfurtFür den Auto- und Industriezulieferer Norma macht sich die Einkaufstour in den USA bezahlt. Insbesondere durch die Übernahmen des Wassermanagement-Spezialisten NDS und des Verbindungstechnikers Five Star Clamps im Jahr 2014 stieg der Konzernumsatz 2015 um 28 Prozent auf 889,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt am Mittwoch mitteilte.

Zusätzlich profitierte Norma von der Dollar-Stärke: Auf Wechselkurseffekte gingen 7,7 Prozent des Umsatzwachstums zurück. Jedoch verfehlte Norma mit einem organischen Wachstum von 3,7 Prozent das eigene Ziel, den Umsatz aus eigener Kraft um rund vier bis sieben Prozent zu steigern. Der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebita) stieg um fast 29 Prozent auf 156,3 Millionen Euro.

Norma habe 2015 durchaus mit Gegenwind zu kämpfen gehabt, erklärte Konzernchef Werner Deggim und verwies auf die nur schleppende Erholung der Industrieproduktion im Euroraum und eine schwache Nachfrage in Ländern wie Brasilien und Russland. Dem trotze Norma aber mit einer breiten Aufstellung.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

Der auf High-Tech-Leitungen und Befestigungsschellen spezialisierte MDax -Konzern produziert nach eigenen Angaben für Kunden in 100 Ländern 35.000 verschiedene Produkte, die in Autos, Schiffen und Wasserleitungen eingebaut werden. Endgültige Zahlen sowie eine Prognose will Norma am 23. März liefern.

  • rtr
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