Notizbuchhersteller Moleskin peilt Börsengang in Mailand an

Moleskin, der italienischer Notizbuchhersteller, plant seinen Börsengang in Mailand. In zwei Wochen will die Luxusmarke bereits die Preisspanne für die Aktien bekanntgeben.
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Moleskin plant seinen Börsengang in Mailand. Quelle: dpa

Moleskin plant seinen Börsengang in Mailand.

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MailandDer italienische Notizbuchhersteller Moleskine will sich auf das Handelsparkett wagen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, hat Moleskine eine Notierung an der Mailänder Börse beantragt. Die Luxusmarke stellt in schwarzem Karton gebundene Notizbücher her, die sich an französischen Skizzenbüchern aus dem 19. Jahrhundert orientieren. Kreisen zufolge will das Mailänder Unternehmen etwa 50 Prozent an die Börse bringen. Experten schätzen, dass der Verlag auf eine Marktbewertung von rund 600 Millionen Euro kommen könnte. Insider gehen davon aus, dass das Unternehmen die Preisspanne für die Aktien in zwei Wochen bekanntgegeben wird. Moleskine nannte zunächst kein Emissionsvolumen.

Beflügelt durch florierende Verkäufe in Asien und den USA steigerte Moleskine den Umsatz im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 78 Millionen Euro. Das Unternehmen, das auch Kalender fertigt, wäre bereits die vierte italienische Luxusmarke, die seit Juni 2011 an die Börse geht. Trotz großer Kursschwankungen an den Märkten feierten bereits Salvatore Ferragamo, Brunello Cucinelli und Prada erfolgreiche Einstände an der Börse. Die Beteiligungsgesellschaft und Moleskine-Eigentümerin Syntegra Capital hatte bereits im Juni angekündigt, Anteile an Moleskine halten zu wollen, um von der erwarteten Wertsteigerung des Unternehmens profitieren zu können.

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