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Nutzfahrzeuge Daimler schließt US-Lkw-Werk doch nicht

Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler rückt trotz der Krise auf dem weltweiten Lkw-Markt von der geplanten Schließung eines US-Werkes ab.
Daimler-Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler kann offenbar auf die Schließung eines Lkw-Werks in den USA verzichten. Quelle: ap

Daimler-Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler kann offenbar auf die Schließung eines Lkw-Werks in den USA verzichten.

(Foto: ap)

HB STUTTGART. Als Grund für das Umschwenken des Konzerns nannte eine Daimler-Sprecherin am Dienstag einen sehr großen Militärauftrag der US-Regierung. Die Verhandlungen über den Erhalt des Standortes in Portland (US-Staat Oregon) mit rund 650 Beschäftigten in der Produktion liefen.

Der Stuttgarter Konzern hatte vor einem Jahr beschlossen, die Produktion der Marke Sterling Trucks einzustellen und zwei Werke in den USA und Kanada zu schließen. Damit sollten 2300 Jobs gestrichen werden. Dazu kamen Stellenstreichungen in der Verwaltung. Die Kosten für die Einschnitte wurden auf 600 Mio. Dollar (437 Mio Euro) beziffert. Insgesamt sollten 3500 Stellen den Sparplänen zum Opfer fallen.

Das Werk in Kanada wurde im März dieses Jahres dichtgemacht. Die Schließung des US-Werkes war ursprünglich für Juni nächsten Jahres geplant. Von dem Maßnahmenpaket hatte sich Daimler nach ersten Planungen eine jährliche Ergebnisverbesserung von 900 Mio. Dollar vom Jahr 2011 an erhofft.

Der Chef der Daimler-Lkw-Sparte, Andreas Renschler, hatte vor wenigen Tagen bereits erklärt, das Geschäft in der Region Nordamerika ziehe wieder etwas an. Die Talsohle sei zwar durchschritten. "Aber es ist noch keine durchgreifende Besserung in Sicht." Eine konkrete Aussagen zu den Zielen für 2009 machte er nicht. Wegen der Absatzkrise arbeiten derzeit in Deutschland 13 000 Mitarbeiter der Nutzfahrzeugsparte kurz. Im vergangenen Jahr waren bei Daimler die Verkäufe von Lkw und Bussen im Jahresvergleich noch um ein Prozent auf 472 100 Fahrzeuge gestiegen.

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