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Ökostrom Autoindustrie setzt auf grüne Energie

Die Autounternehmen setzen nicht nur auf Elektro-Autos, sondern auch auf den dazugehörigen Strom. Der soll grün sein - und auch beim Autobauer gekauft werden. Dafür arbeiten die Hersteller mit Energiefirmen zusammen.
Eine Frau hält den Stecker eines Autostrom-Kabels. Quelle: dpa

Eine Frau hält den Stecker eines Autostrom-Kabels.

(Foto: dpa)

FrankfurtAudi-Boss Rupert Stadler macht aus dem Problem keinen Hehl. "Das Auto an der Steckdose aufzutanken ergibt erst dann Sinn, wenn die Infrastruktur passt und der Strom aus regenerativen Quellen kommt", bekannte der Vorstandschef vor wenigen Wochen. Tatsächlich ist es eine der grundlegenden Weisheiten der Fahrzeugtechnik, dass Elektroautos nur so sauber sein können, wie der Strom, den sie verbrauchen.

Für die Autobauer gewinnt das Thema grüne Energiegewinnung damit zunehmend an Bedeutung. Immer mehr nehmen die Autobosse darum das Thema Ökostrom ins Visier und suchen den Schulterschluss mit den Produzenten erneuerbarer Energie - allen voran der Volkswagen-Konzern.

Nachdem Audi bereits ein Investment in Windkraft angekündigt hat, rückt nun auch ein Einstieg des Mutterkonzerns Volkswagen ins Geschäft mit der Offshore-Windenergie näher. "Wir führen enge Gespräche mit mehreren Windparkplanern. Eine Entscheidung hat sich aber noch nicht herauskristallisiert", hieß es aus der Konzernzentrale in Wolfsburg. Die Verhandlungen mit vier potenziellen Partnern liefen weiter, es gebe bisher weder Zu- noch Absagen.

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hat zuvor berichtet, dass VW plane, in den nächsten zwei Jahren nahezu eine Milliarde Euro in grüne Energie zu investieren. Der Konzern selbst hatte jüngst noch sein mittelfristiges Investment in die Energieversorgung auf 600 Millionen Euro beziffert.

Die Wolfsburger wollen bis 2018 der nachhaltigste Autohersteller der Welt werden. Der Konzern will so beim Thema E-Mobilität eine Führungsrolle übernehmen. Zudem forciert der Konzern den Einsatz von regenerativen Energien in der Produktion - zum Beispiel am Standort Emden.

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