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Öl-Fund BASF winken Zusatzeinnahmen in Norwegen

Ein Fund im Umfang von bis zu 20 Millionen Kubikmeter Öl erfreut den deutschen Chemieriesen BASF: Die Tochterfirma Wintershall hält 50 Prozent an der Lizenz und analysiert bereits den genauen Umfang des Vorkommens.
31.01.2013 - 17:41 Uhr Kommentieren
Chemiekonzern BASF. Quelle: dpa

Chemiekonzern BASF.

(Foto: dpa)

Die BASF kann auf zusätzliche Einnahmen aus ihrem Öl- und Gasgeschäft in Norwegen hoffen. Die Kasseler Tochterfirma Wintershall stieß bei einer Erkundungsbohrung im Meer vor Norwegen auf Erdgas. Die Lagerstätte enthalte nach vorläufigen Schätzungen zwischen drei und 20 Millionen Kubikmeter Erdgas und Kondensat, wie die norwegische Ölbehörde am Donnerstag mitteilte. Das sind etwa 18 bis 126 Millionen Barrel Öläquivalent. Das Erdgas-Vorkommen befindet sich in der Norwegischen See, etwa vier Kilometer nordöstlich des größeren Tyrihan-Felds. Wintershall hält 50 Prozent an der Produktionslizenz, Faroe Petroleum 30 und Centrica 20 Prozent. Die Kasseler sind bei einer künftigen Förderung der Betriebsführer.

Es war die erste Erkundungsbohrung in der Lagerstätte, die den Namen "Roderiguez" trägt. "Wie groß das Potenzial von Roderiguez ist, müssen die momentan laufenden Analysen zeigen", sagte der Geschäftsführer von Wintershall Norge, Bernd Schrimpf. Für Wintershall ist es bereits der zweite Fund im Meer vor Norwegen innerhalb weniger Wochen. Wintershall war dort kürzlich bei Bohrungen auf ein Ölvorkommen gestoßen.

Schon seit einigen Jahren baut die BASF-Tochter ihre Geschäfte in Norwegen aus. Bis 2015 will das Unternehmen bis zu zwei Milliarden Euro in die Exploration von Öl- und Gas-Vorkommen in Norwegen und Großbritannien investieren. Ihre tägliche Fördermenge will die BASF-Tochter dort auf 50.000 Barrel Öläquivalent erhöhen. 2010 waren es 4000 Barrel. Mittlerweile ist Wintershall eine der aktivsten Firmen vor der Küste Norwegens. Der Investitions- und Förderplan ist Teil der Strategie des Mutterkonzerns BASF, der sich in seinem Öl- und Gasgeschäft künftig noch stärker auf Exploration und Förderung ausrichten will.

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