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Öl- und Gaserkundung BASF an RWE-Sparte interessiert

BASF ist laut einem Agentur-Bericht an RWE-Teilen interessiert. Der Energieversorger hat seine Sparte zur Erkundung von Erdöl und Gas zur Disposition gestellt. Dabei spiele auch die Deutsche Bank mit Rolle heißt es.
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BASF könnte über seine Tochter Wintershall die Geschäfte in Norwegen und der Nordsee übernehmen. Quelle: dpa

BASF könnte über seine Tochter Wintershall die Geschäfte in Norwegen und der Nordsee übernehmen.

(Foto: dpa)

LudwigshafenBASF erwägt den Kauf des Erdöl- und Gasexplorationsgeschäfts, welches vom Versorger RWE zum Verkauf gestellt worden ist. Das erfuhr Bloomberg News aus informierten Kreisen.

Wintershall, die Öl- und Gasfördertochter von BASF, hat den Angaben zufolge ein potenzielles Gebot für einen Teil von RWE Dea mit Investmentbanken diskutiert. Den Kreisen zufolge könnte BASF an Geschäftsbereichen in Norwegen und der Nordsee interessiert sein. Auch einige Stätten in Deutschland würden wohl erwogen.

Ein Sprecher von Wintershall erklärte auf Nachfrage von Bloomberg lediglich, dass sich das Unternehmen alle auftretenden Möglichkeiten anschaue. Über ein Interesse an den Dea-Bereichen wollte er nichts sagen.

RWE ist gerade dabei, bis zu 11 Mrd. Euro einzusammeln. Mit dem Geld will das Unternehmen sowohl seine Schulden reduzieren als auch neue Projekte finanzieren - nachdem Deutschland die Versorger im Land dazu aufgefordert hatte, ihre Kernkraftwerke bis 2022 zu schließen.

Wie Bloomberg News bereits im vergangenen Jahr aus informierten Kreisen erfahren hatte, war die Deutsche Bank von RWE damit beauftragt worden, Teilverkäufe von Dea vorzubereiten.

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