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Ölfeldausrüster Gewinne von Öl-Ausrüster Schoeller-Bleckmann steigen dank hoher Nachfrage aus Nordamerika

In den vergangenen Jahren haben Ölfirmen an ihrer Ausrüstung gespart. Die österreichische Firma Schoeller-Bleckmann profitiert nun vom großen Nachholbedarf.
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Schoeller-Bleckmann beliefert große Ölfirmen mit Bohrköpfen und Bohrgestängen. Quelle: Reuters
Zentrale von SBO in Ternitz

Schoeller-Bleckmann beliefert große Ölfirmen mit Bohrköpfen und Bohrgestängen.

(Foto: Reuters)

WienEine hohe Nachfrage der Öl- und Gasbranche in Nordamerika schiebt die Gewinne des österreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann (SBO) an. Nach neun Monaten habe sich der Betriebsgewinn (EBIT) nahezu verfünffacht auf 54,3 Millionen Euro, teilte das Ternitzer Unternehmen am Mittwoch mit.

Unter dem Strich drehte der Gewinn auf 33,0 Millionen Euro nach einem Verlust von 86,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse kletterten um mehr als ein Drittel auf 310,8 Millionen Euro.

Durch die geringen Investitionen in der Öl- und Gasbranche in den vergangenen Jahren sei ein auf Nachholbedarf entstanden, erklärte SBO-Chef Gerald Grohmann. Die Orderbücher seien daher entsprechend gefüllt. Der Auftragseingang von SBO legte zuletzt um mehr als die Hälfte auf 368 Millionen Euro zu.

Die Österreicher beliefern große Ölfirmen wie Schlumberger oder Halliburton mit Bohrköpfen und Bohrgestängen. Nachdem der Ölpreis wieder anzog, investieren die Firmen auch wieder mehr. Durch das starke Wachstum in den USA sei es jedoch erwartungsgemäß zu Engpässen bei Transport, Ausrüstungen und Personal gekommen.

Dies habe sich bremsend auf den Aufwärtstrend ausgewirkt, räumte Grohmann ein. Er rechnet damit, dass die Engpässe nur temporärer Natur seien und im Laufe des Jahres 2019 durch entsprechende Investitionen weitgehend gelöst werden können.

Der in den vergangenen Wochen stark gesunkene Ölpreis macht dem Konzern derzeit nur wenig Sorgen. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee rutschte in der Vorwoche auf 61,52 Dollar pro Fass (159 Liter) und war damit so billig wie noch nie in diesem Jahr.

Laut SBO sei die US-Ölproduktion über den Erwartungen angestiegen. Zudem hätten Ausnahmeregelungen von den US-Sanktionen zumindest vorübergehend mehr iranisches Öl auf dem Markt zugelassen, als ursprünglich angenommen. „Ein Überangebot sollte dennoch nicht entstehen, wenn die Fördermenge der OPEC wie angekündigt reduziert wird. Das sollte die Ölpreise wieder stabilisieren“, sagte Grohmann.

Für seinen Konzern erwartet der Manager jedenfalls anhaltend gute Geschäfte. Die stark zurückgeschnittenen Investitionen der vergangenen Jahre hätten zu einer Überalterung bestehender Öl- und Gasfelder geführt. „Diese natürlichen Produktionsausfälle müssen in den kommenden Jahren durch Investitionen kompensiert werden. Darauf sind wir vorbereitet“, sagte Grohmann.

  • rtr
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