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Ölpreis Teurer Sprit trifft US-Airlines hart

Die US-Fluglinien haben Gewinnrückgänge hinnehmen müssen - dabei brummt das Geschäft eigentlich. Doch der hohe Ölpreis macht den Airlines das Leben schwer. Kerosin ist der größte Kostenblock bei den Fluggesellschaften.
21.07.2011 - 21:09 Uhr Kommentieren
Auch der US-Marktführer United Continental hat mit dem hohen Ölpreis zu kämpfen. Quelle: dapd

Auch der US-Marktführer United Continental hat mit dem hohen Ölpreis zu kämpfen.

(Foto: dapd)

Chicago/Tempe Die hohen Ölpreise machen den amerikanischen Fluggesellschaften weiterhin das Leben schwer. Sowohl US-Marktführer United Continental als auch US Airways haben im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. United büßte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwölf Prozent ein und verdiente unterm Strich 538 Millionen Dollar (380 Mio Euro). Der Gewinn von US Airways brach sogar um 67 Prozent auf 92 Millionen Dollar ein.

Die beiden Fluglinien haben ihre Zwischenbilanzen am Donnerstag vorgelegt. US Airways musste demnach anderthalb Mal soviel Geld für Treibstoff ausgeben wie noch vor einem Jahr, United immerhin ein knappes Drittel mehr. Kerosin ist der größte Kostenblock bei den Fluggesellschaften. Der Rivale American Airlines, der am Vortag mit einer Megabestellung für neue Jets für Furore gesorgt hatte, musste sogar einen Verlust verkraften.

Dabei brummt das Geschäft eigentlich - bei Passagieren wie bei der Fracht. Mehr Menschen fliegen und die Airlines können höhere Preise durchsetzen. Allerdings nimmt auch der Wettbewerb zu. Die Umsätze beider Gesellschaften stiegen um rund zehn Prozent. United erlöste insgesamt 9,8 Milliarden Dollar, US Airways 3,5 Milliarden Dollar. Am kommenden Mittwoch (27. Juli) legt die zweitgrößte US-Fluglinie Delta ihre Zahlen vor.

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