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Ölpreis und Rubel-Abwertung Deutsche Konzerne leiden unter Russlands Krise

Der Ölpreisverfall, die Abwertung des Rubels und die Sanktionen wegen der Ukraine-Krise haben Russland schwer zugesetzt. Das macht auch deutschen Firmen zu schaffen. Sie rechnen erst ab 2017 mit einer Erholung.
02.12.2015 - 15:26 Uhr
Insgesamt erwirtschafteten die Dax-Konzerne nur noch rund 15 Milliarden Euro Umsatz in Russland. Quelle: dpa
Russland-Flagge am Himmel

Insgesamt erwirtschafteten die Dax-Konzerne nur noch rund 15 Milliarden Euro Umsatz in Russland.

(Foto: dpa)

München Das Russland-Geschäft der deutschen Dax-Konzerne ist nach einer Studie der Unternehmensberatung EAC im laufenden Jahr weiter zurückgegangen. Insgesamt erwirtschafteten sie voraussichtlich nur noch rund 15 Milliarden Euro Umsatz in Russland, sagte EAC-Partner Dietmar Kusch in München. Vor zwei Jahren seien es noch 22 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr 19 Milliarden Euro gewesen. Auch die Gewinnmargen sanken demnach deutlich.

Ölpreisverfall, die Abwertung des Rubels, die Eintrübung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und die Sanktionen wegen des Kriegs in der Ukraine hätten Russland in eine Wirtschaftskrise geführt. Im kommenden Jahr erwarten die Unternehmensberater für das Russland-Geschäft der deutschen Konzerne eine Stagnation und erst ab 2017 „eine flache Erholungskurve“.

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