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Ölproduktion Wintershall sieht keine Probleme in Libyen

Der deutsche Ölproduzent Wintershall bereitet die Wiederaufnahme Ölproduktion in Libyen vor. Der Chef des BASF-Tochter, Rainer Seele, geht davon aus, dass alle bestehenden Verträge eingehalten werden.
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Eine Ölleitung von Wintershall in Libyen. Quelle: dpa

Eine Ölleitung von Wintershall in Libyen.

(Foto: dpa)

DüsseldorfWintershall sieht sein Engagement in Libyen nach dem Machtwechsel nicht gefährdet. „Der Übergangsrat hat mehrfach bestätigt, dass er die bestehenden Verträge respektieren will“, sagte der Chef der BASF-Tochter, Rainer Seele, im Interview mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe). „Wintershall bereitet sich schon jetzt auf einen Produktionsstart vor. Ich hoffe, dass wir noch vor Jahresende die ersten Barrel fördern.“

Wintershall fördert seit mehr als 50 Jahren in Libyen Öl, vor den Unruhen waren es rund 100.000 Barrel pro Tag. Damit ist das Unternehmen der zweitgrößte ausländische Ölproduzent in dem nordafrikanischen Land.

Seele kann sich nicht vorstellen, dass die neue Regierung an die bestehenden Verträge geht. Die neue Regierung müsse schließlich dafür sorgen, dass die Ölproduktion möglichst schnell wieder ans Laufen komme. Zunächst um die die eigene Bevölkerung zu versorgen, aber auch, um bald wieder Steuern einzunehmen.

Frankreich und Italien, die sich im Gegensatz zu Deutschland an den Nato-Einsätzen gegen das Gaddafi-Regime beteiligt hatten, pochen jetzt auf Vorteile. Der Wintershall-Chef weist das aber zurück. „Der Wunsch nach Selbstbestimmung sollte nicht für eigene Zwecke vom Ausland ausgenutzt werden“, sagte Seele.

„Was die Menschen in Libyen nicht brauchen, sind Unternehmen, die nur ein Interesse haben: den Reichtum des Landes abzuschöpfen.“ Das werde in der Region sehr kritisch wahr genommen. „Ich bin mir sicher: Die Öl-Länder werden selbstbestimmt entscheiden, wie sie ihre nationalen Reichtümer für Wohlstandsentwicklung und Wiederaufbau verwenden.“

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