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OLG-Beschluss Volkswagen muss MAN-Aktionären mehr als 300 Millionen Euro nachzahlen

Das Oberlandesgericht München bestätigt ein Urteil aus erster Instanz. VW Truck & Bus muss Abfindungen und Dividenden für die Jahre seit 2014 nachzahlen.
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VW will Traton, zu der auch MAN gehört, nächstes Jahr an die Börse bringen. Quelle: dpa
MAN Truck & Bus

VW will Traton, zu der auch MAN gehört, nächstes Jahr an die Börse bringen.

(Foto: dpa)

München Den Kleinaktionären von MAN winkt eine Nachzahlung von insgesamt mehr als 300 Millionen Euro vom Autobauer Volkswagen. Das Oberlandesgericht München sprach den Anteilseignern in einem Spruchverfahren am Freitag eine Garantiedividende von brutto 5,50 Euro je Aktie zu, das sind 2,20 Euro mehr als VW bisher brutto gezahlt hatte. Das Urteil ist rechtskräftig, wie der Lkw-Hersteller in München am Freitag bestätigte.

Alternativ können die restlichen Anteilseigner der MAN SE ihre Aktien gegen eine Abfindung von 90,29 Euro an VW abgeben. Das OLG bestätigte damit ein Urteil aus erster Instanz. VW hatte bisher 80,89 Euro geboten. Am Freitag schloss die MAN-Stammaktie mit 96,95 Euro fünf Prozent höher.

Die VW-Nutzfahrzeugtochter VW Truck & Bus (künftig Traton) muss sowohl die Abfindungen als auch die Dividenden für die Jahre seit 2014 nachzahlen. Das summiert sich auf mehr als 300 Millionen Euro. Knapp 25 Prozent der MAN-Aktien sind noch im Streubesitz. 2013 hatte Volkswagen mit MAN einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Deswegen hatten die übrigen Anteilseigner Anspruch auf eine Abfindung oder eine Garantiedividende. Deren Höhe kann in einem Spruchverfahren überprüft werden.

VW will Traton, zu der neben MAN auch die schwedische Scania gehört, im kommenden Jahr an die Börse bringen und erhofft sich davon einen Erlös von mehr als sechs Milliarden Euro.

  • rtr
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