Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Oliver Schmidt Verurteilter VW-Manager wehrt sich vor Gericht gegen Kündigung

Die Kündigung des Ex-Managers Oliver Schmidt hat nun doch ein juristisches Nachspiel. Er verlangt von VW Schadenersatz. Der Autobauer kontert mit Forderungen.
Kommentieren
Der Autobauer fordert laut Arbeitsgericht mehr als eine Million Euro Schadenersatz von Ex-Manager Schmidt. Quelle: dpa
Volkswagen-Zentrale in Wolfsburg

Der Autobauer fordert laut Arbeitsgericht mehr als eine Million Euro Schadenersatz von Ex-Manager Schmidt.

(Foto: dpa)

BraunschweigDie fristlose Kündigung von Volkswagen gegen den früheren Manager Oliver Schmidt landet nun doch vor Gericht. Das Verfahren zwischen dem in den USA verurteilten Schmidt und VW werde am 11. Februar verhandelt, teilte das Arbeitsgericht in Braunschweig am Dienstag mit.

Schmidt wende sich nicht nur gegen die Kündigung, sondern verlange auch rund 115.000 Euro Bonuszahlungen sowie 333.000 Euro Schadenersatz wegen einer Geldstrafe, die er in den USA gezahlt hatte.

Volkswagen fordert laut Arbeitsgericht hingegen mehr als eine Million Euro Schadenersatz von Schmidt. Das Unternehmen verlange einen Teil der Kosten für strafrechtliche Unterstützung Schmidts in den USA zurück. Dafür hatte VW der Gerichtsmitteilung zufolge etwa 3,9 Millionen Euro bezahlt.

Schmidt war Anfang Dezember 2017 wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte sich nach einem Deal mit der US-Staatsanwaltschaft im August schuldig bekannt. Es wird nicht damit gerechnet, dass Schmidt persönlich bei der Verhandlung erscheint. Er wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Bereits vor etwa einem Jahr hatte das Arbeitsgericht Braunschweig mitgeteilt, dass beide Parteien Gespräche über die Möglichkeiten einer Verständigung führen möchten und eine außergerichtliche Einigung anstreben.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Oliver Schmidt - Verurteilter VW-Manager wehrt sich vor Gericht gegen Kündigung

0 Kommentare zu "Oliver Schmidt: Verurteilter VW-Manager wehrt sich vor Gericht gegen Kündigung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.