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Opel In Bochum geht die Angst um

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„40.000 Arbeitsplätze hängen am Opel-Werk“

Helmut Diegel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittleres Ruhrgebiet, ist da gesprächiger. Er sei angesichts der neuerlichen Unruhe sehr besorgt, sagte er Handelsblatt Online. „40.000 Arbeitsplätze in unserem Kammerbezirk hängen an dem Werk.“

Die Opel-Mitarbeiter haben schon in der Vergangenheit kräftig bluten müssen. Als Sanierungsbeitrag verzichten sie bis einschließlich 2014 auf jährlich 265 Millionen Euro. Und jetzt soll ihr Chef Karl-Friedrich Stracke angeblich weitere 100 Millionen Euro Einsparungen von ihnen gefordert haben. Auch sein Versuch die Belegschaft angesichts der Spekulation über die Schließung zweier Werke zu beruhigen,  fiel nicht sonderlich überzeugend aus: „Bis jetzt“ gebe es „keinerlei Entscheidungen, wonach Werke geschlossen, Stellen abgebaut oder Produktionsvolumen verlagert werden sollen“.

Elektrisch in die Zukunft - Opel Ampera

Was noch nicht ist, kann aber bekanntlich noch werden. Und was Auto-Experte Dudenhöffer zu General Motors und Opel zu sagen hat, ist alles andere als ermutigend: „Die Amerikaner haben mehr als zehn Jahre lang Geld in Europa verloren. Denen reißt jetzt der Geduldsfaden.“ Sehr kritisch bewertet er das jüngst vom GM-Chef ausgegebene Ziel einer Marge von zehn Prozent: „Dan Akerson will Rendite machen auf Teufel komm raus.“ Das Fazit mit Blick auf Opel fällt für die Beschäftigten beängstigend aus: „Da kann man nichts ausschließen.“

Was die Opelaner dabei zusätzlich beunruhigen dürfte: Dan Akerson hatte 2009 – damals noch als einfaches Mitglied – im Verwaltungsrat dagegen gestimmt, Opel zu behalten. Und: Am Donnerstag wurde bekannt, dass der altgediente Verkaufsvorstand Alain Visser Opel verlässt und zum 1. März zur Mutter GM wechselt, wo er Global Chevrolet Marketing Vice President wird.

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3 Kommentare zu "Opel: In Bochum geht die Angst um"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hallo,
    fahre seit ca.35 Jahren nur Opel-Autos.
    Habe zur Zeit seit 13 Jahren einen Astra G aus Bochumer-Fertigung.Super-ohne Probleme 160 000 km.
    Eines weiß ich aber wenn Bochum geschlossen wird,kaufe ich mir vermutlich keinen Opel mehr!!!!
    LG aus Österreich
    Millner J.

  • Ich weiss zwar nicht an was es liegt aber wenn Opel seit 12 Jahren Verluste macht,da kann man, wenn nicht sogar muss man über solche Themen reden. 12Jahre Verluste muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, ich verstehe es nicht.

  • also alle, die sich noch in amerikanischen Betten befinden, sollten sich besser ein anderes Hotel suchen. Die amerikanischen Daunen beginnen zu stinken.