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Opel BMW und VW nehmen Magna in Schwitzkasten

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Und dann muss Magna noch die EU-Kommission auf die eigene Seite ziehen. Wobei Magna-Co-Chef Siegfried Wolf geht davon aus, dass die EU-Kommission grünes Licht für die geplante Opel-Übernahme gibt. Er hätte kein Verständnis dafür, wenn dem Zulieferer hier Steine in den Weg gelegt würden, sagte Wolf am Dienstag am Rande der IAA in Frankfurt. "Die gesamte Überlegung beruht auf wirtschaftlicher Basis, ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand etwas gegen Wirtschaftlichkeit hat. Es ist nachvollziehbar und transparent", betonte er. Noch ist allerdings unklar, ob es überhaupt zu einer Prüfung durch die EU kommt. Während die EU-Kommission auf Mitsprache pocht, lehnt die Bundesregierung eine formelle Überprüfung des Geschäfts ab.

Umgekehrt werde es auch keine Bevorzugung von Magna als Zulieferer für das neue Opel-Unternehmen geben. "Opel muss am freien Markt einkaufen können und die Produkte bekommen, die die besten sind. Wenn Magna das ein oder andere Teil gut anbieten kann, wird Magna zum Zug kommen, aber es gibt keine Regulierung", sagte Wolf.

Aber Wolf hat noch eine andere Baustelle offen. Die angekündigte Schließung des Opel-Werks in Antwerpen stößt bei den Betriebsräten europaweit auf erbitterten Widerstand. "Wir werden gegen die Schließung kämpfen", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Dienstag auf der IAA in Frankfurt. Unterdessen drohen prominente Magna-Kunden wegen der geplanten Übernahme von Opel mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen. Sowohl VW als auch BMW wollen ihre Zusammenarbeit überdenken.

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