Opel Bochum Abstimmung über Sanierungsplan

Die Opelaner in Bochum stimmen am Donnerstag über einen Sanierungsplan ab. Der Plan, nach 2016 in Bochum keine Autos mehr zu fertigen, stößt auf Gegenwehr der Gewerkschaften.
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Betriebsratschef Rainer Einenkel will wohl gegen den Sanierungsplan stimmen. Quelle: dapd

Betriebsratschef Rainer Einenkel will wohl gegen den Sanierungsplan stimmen.

(Foto: dapd)

Bochum/DüsseldorfIm Bochumer Opel-Werk sollen die Mitglieder der IG Metall am Donnerstag über den Sanierungsplan für den angeschlagenen Autobauer abstimmen. Das teilte die Gewerkschaft am Dienstag in Düsseldorf mit. Voraussichtlich am Mittwoch sollen die Bochumer Beschäftigten über die Ergebnisse der zusätzlichen Verhandlungen über die Zukunft ihres Werks informiert werden. Einen Tag später sei dann ein Mitgliederentscheid im Rahmen von zwei Betriebsversammlungen geplant.

Opel will nach 2016 in Bochum keine Autos mehr bauen, aber noch rund 1200 Arbeitsplätze dort halten. Der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel will nach einem Bericht der „WAZ“ (Mittwoch) gegen die Annahme stimmen. Die IG Metall-Mitglieder an den drei Opel-Standorten Rüsselsheim, Kaiserslautern und Dudenhofen hatten den Tarifvertrag bereits mit großer Mehrheit angenommen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Opel Bochum: Abstimmung über Sanierungsplan"

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  • Mein Leserbeitrag im Handelsblatt v. 20.3.2013
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/opel-bochum-abstimmung-ueber-sanierungsplan/7954982.html

    Welchen Grund gab es, diesen nicht zu veröffentlichen?

    Mit freundlichem Gruß
    Norbert Spittka
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    Eine Zustimmung der Bochumer Opelaner würde bedeuten, dass die Arbeiter keine Lohnerhöhungen, weniger Werksrente, Arbeitslosengeld und Abfindung bekommen, obwohl sie die letzten Jahre immer Verzicht geübt haben.
    Ohne den Lohnverzicht der letzten Jahre hätte jeder Opelaner mehrere hundert Euro mehr Jahres Brutto! Alleine die Abfindung würde einige Tausend Euro weniger bedeuten, wenn Opel die letzte Abfindungsformel zugrunde legen würde.
    Und dem soll die Belegschaft zustimmen, obwohl es keinerlei Garantien über eine mögliche Weiterbeschäftigung gibt? Wie kann die IGM so ein Vertrauensbruch begehen und die Belegschaft in diese prekäre Lage bringen?
    Ich hoffe, dass die Bochumer Opel Belegschaft nicht zustimmt und damit ein Zeichen für alle anderen Arbeitnehmer setzt, die glauben, durch Lohnverzicht ihren Arbeitsplatz retten zu können!
    Diese Verzichtsorgie muss ein Ende finden, schon alleine dadurch, dass man der Jugend keine verbrannte Erde hinterlässt!

    Die Opelaner sollten sich der Ablehnung wert sein!!!

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