Opel-Käufer in China Warum PSA-Chef Tavares Zweckoptimismus braucht

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Wie sich das China-Geschäft auf Effizienz trimmen lässt
Nähmaschinen, Laubfrosch und ein Raketenantrieb
Die Marke mit dem Blitz - Opel
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Nach jahrelangen Verlusten geht Opel in die Hände von Peugeot. Der Detroiter Mutterkonzern General Motors verkauft seine Rüsselsheimer Tochter an den französischen Konkurrenten. Die über 150 Jahre dauernde Firmengeschichte des deutschen Autobauers ist sowohl von technischen Innovationen und Rekorden, als auch von Erfolgen maßgeblich geprägt. Doch insbesondere in den vergangenen 30 Jahren hat sich diese Erfolgsgeschichte gedreht.

Anfang mit Nähmaschinen
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1862 beginnt Adam Opel in der väterlichen Schlosserwerkstatt mit dem Bau von Nähmaschinen. Hier zu sehen: Adam Opels erste handgefertigte Nähmaschine aus selbigem Jahr.

Opels Markenlogo 1862
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Noch keine Spur vom Opel-Blitz: Das erste Opel-Markenzeichen, 1862 - die Initialen Adam Opels. Das Unternehmen, das inzwischen in sehr unruhiges Fahrwasser geraten ist, versucht auch heute noch ein Image von Traditionalität abzuliefern.

Fahrrad „Velociped“
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Bald folgen Fahrräder. 1886 verlässt das erste „Velociped“ die Fabrik. Die Räder aus Rüsselsheim sind populär. Mitte der 1920er Jahre ist Opel größter Zweiradproduzent der Welt. Längst stellt Opel auch Motorräder her. Hier leistet Wilhelm Opel einem Sportskameraden Starthilfe.

„Patent Motorwagen System Lutzmann“
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Die Geschichte des Automobilbaus beginnt 1899. Opel ist damit – nach Daimler-Benz – der zweitälteste Autohersteller Deutschlands. Der „Patent Motorwagen System Lutzmann“ macht den Anfang.

Erste Eigenkonstruktion: Modell 10/12PS
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Im Herbst 1902 präsentiert Opel dann mit dem Modell 10/12 PS seine erste Eigenkonstruktion. Die Autos finden reißenden Absatz: Bis 1906 haben bereits über 1000 Fahrzeuge die Werkshallen verlassen (Bild ist von ca. 1930).

Zweizylinder-Luxus-Motorrad
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Opel Zweizylinder-Luxus- Motorrad mit 3 1/2 PS und elektromagnetischer Zündung aus dem Jahr 1905.

Weil die Absätze ausbleiben, fällt es Tavares immer schwerer das China-Geschäft wie geplant auf Effizienz zu trimmen. In Einkauf, Logistik und Produktion wolle er „viel stärkere Kostensenkungen durchsetzen“, erklärte der PSA-Chef in Schanghai. Zudem sollen neue SUV-Modelle wie der Citroën C5 Aircross den Absatz ankurbeln. Der Hybrid soll in der zweiten Jahreshälfte auf den chinesischen Markt kommen – und erst nächstes Jahr nach Europa.

Durch die Übernahme von Opel dürfte sich die Situation der Franzosen in China dagegen kurzfristig nicht verbessern. Tavares hatte immer betont, dass Opel zunächst das Geschäft in Europa sanieren müsse, bevor man mit der Marke international expandiere. Auch PSA dürfte einer Expansion von Opel in China im Weg stehen. Viele Modelle der Tochtermarke Buick, die in China verkauft werden, basieren auf der Technologie der Opel-Modelle.

Doch Tavares wäre nicht Taveres, wenn er nicht auch einen weiteren Plan in der Schublade hätte. Seit Monaten halten sich Gerüchte, dass die Franzosen den malayischen Autobauer Proton übernehmen könnten. Anders als in China konnte der PSA-Absatz in Südostasien zuletzt deutlich zulegen.

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