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Opel Leiharbeiter sollen durch Arbeiter aus Polen ersetzt werden

Opel will in seinem Stammwerk Rüsselsheim Leiharbeiter mit Stammbeschäftigten aus dem polnischen Standort Gliwice ersetzen. Die Maßnahme soll Teil des angekündigten Sanierungsplans des französischen PSA-Konzerns sein.
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Opel will Leiharbeiter durch Arbeiter aus Polen ersetzen Quelle: Reuters
Opelwerk in Rüsselsheim

Der französische Autokonzern PSA hatte bereits im vergangenen November einen Sanierungsplan beim übernommenen Autobauer Opel angekündigt.

(Foto: Reuters)

Rüsselsheim Der Autobauer Opel ersetzt in seinem Stammwerk Rüsselsheim eine unbekannte Zahl Leiharbeiter durch Stammbeschäftigte aus dem polnischen Standort Gliwice. Das dortige Werk sei derzeit nur schwach ausgelastet, so dass 250 Mitarbeiter für sechs Monate vorübergehend in Rüsselsheim eingesetzt werden sollen, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf Anfrage. Damit könne in Hessen die Zahl der Leiharbeiter reduziert werden. Man spreche mit den Sozialpartnern zudem über einen Einsatz von Mitarbeitern aus dem thüringischen Eisenach im Stammwerk.

Zuvor hatten Rüsselsheimer Leiharbeiter empört von ihren kurzfristigen Kündigungen berichtet. Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern hatte Opel in seinem Sanierungsplan vom November angekündigt, die Zahl der Leiharbeiter zu reduzieren. Um die vorhandenen Arbeitszeitkapazitäten zu reduzieren, hat der Autobauer zudem Kurzarbeit eingeführt und Verträge mit übertariflichen Arbeitszeiten gekündigt. Betriebsbedingte Kündigungen wurden für die Stammbelegschaften ausgeschlossen. IG Metall und Betriebsrat haben dem Plan zugestimmt.

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  • dpa
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